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Wirtschaft

Wann steigt die EZB aus dem Krisenmodus aus?

Von nachrichten.at/apa   08. September 2021 21:46 Uhr

(Symbolbild)

FRANKFURT. Europas Währungshüter sehen sich angesichts der gut laufenden Konjunktur zunehmend mit Forderungen nach einer Normalisierung ihrer Geldpolitik konfrontiert.

Am Donnerstag wird der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) unter anderem entscheiden, wie es mit den milliardenschweren Anleihenkäufen weitergeht. Etliche Volkswirte halten es für wahrscheinlich, dass die EZB das Tempo ihrer Käufe von zuletzt etwa 80 Milliarden Euro pro Monat im heurigen Schlussquartal verringern wird.

Bekanntgegeben werden die Entscheidungen am Nachmittag (13.45 Uhr). Die EZB hatte zu Beginn der Coronapandemie ein besonders flexibles Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen aufgelegt. Das Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) hat inzwischen ein Volumen von 1,85 Billionen Euro und soll nach derzeitiger Planung der Notenbank bis mindestens Ende März 2022 fortgeführt werden.

Die Anleihenkäufe der EZB helfen Staaten wie Unternehmen: Diese müssen für ihre Wertpapiere nicht so hohe Zinsen bieten, wenn eine Zentralbank als großer Käufer am Markt auftritt. Kritiker werfen der EZB vor, mit dem vielen billigen Geld die Inflation anzuheizen, die sie eigentlich im Zaum halten will.

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