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BYD erwägt zweites Werk in Europa

Von nachrichten.at/apa, 10. Mai 2024, 11:25 Uhr
Der chinesische Elektroautohersteller drängt nach Europa. Bild: BYD/Sainz de la Maza

SHENZHEN. Der chinesische Elektroautohersteller BYD plant ein zweites Montagewerk in Europa. Das kündigte Europa-Chef Michael Shu an.

Shu sagte am Donnerstag bei einer Veranstaltung in London, das sei ein Thema für kommendes Jahr. Bis Ende des Jahrzehnts wolle BYD ein führender Elektroautoanbieter in Europa sein. Zugleich kündigte er an, das Modell Seagull auf den europäischen Markt zu bringen. Die europäische Version des Fahrzeugs solle für weniger als 20.000 Euro erhältlich sein.

Elektroautos kosten im Schnitt ungefähr ein Drittel mehr als vergleichbare Verbrennerfahrzeuge, vor allem wegen der hohen Kosten für die Batterie - was es schwierig macht, entsprechend günstige Fahrzeuge zu produzieren. Der deutsche Volkswagen-Konzern hat zuletzt ein Einstiegsmodell für die zweite Hälfte des Jahrzehnts in Aussicht gestellt.

Neues Werk in Ungarn 

BYD hat im Dezember den Bau eines Werkes in Ungarn angekündigt und ist damit der erste große chinesische Elektroautobauer mit einer eigenen Produktionsstätte in Europa. Im Rahmen seines Europa-Besuchs war der chinesische Präsident Xi Jinping auch zu Besuch beim ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Die beiden Länder unterzeichneten dabei insgesamt 18 Abkommen.

Ungarn hat sich unter dem rechtsgerichteten Orban zu einem wichtigen Handelspartner für China entwickelt. Damit verfolgt es eine andere Strategie als andere EU-Länder wie Deutschland, die ihre Abhängigkeit von China verringern wollen. Ungarn übernimmt in der zweiten Jahreshälfte die EU-Ratspräsidentschaft. Vor dem Treffen hatte Xi erklärt, dies sei eine Gelegenheit, das Verhältnis zwischen Europa und China zu verbessern.

Der chinesische Präsident hatte am Dienstag seine erste Europa-Reise seit fünf Jahren in Frankreich begonnen. Dort riefen ihn Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu fairen Handelspraktiken auf.

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8  Kommentare
8  Kommentare
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Klettenmaxe (80 Kommentare)
am 11.05.2024 11:19

Mit einem weiteren Montagewerk in der EU sind auch die Zölle als vorgeschlagene Lösung für Wettbewerbsnachteile gestorben. Da muss man sich jetzt etwas näher mit der Situation beschäftigen.

Und für alle Gewerkschafter und Faulenzer: in einem Montagewerk wird auch an anderen Tagen als nur am Montag gearbeitet. 😉

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transalp (10.269 Kommentare)
am 10.05.2024 17:21

Dieser Orban gehört mit einem Tritt in seinen Allerwertesten aus der EU geschmissen.
Oder so mit Strafzahlungren ei gedeckt dass er nix mehr meldet!
Denn:
Es kann doch nicht sein, dass Ungarn die Interessen der EU-Wirtschaft derart unterwandert, indem er Tür und Tor für China in die EU öffnet!
Pfui!
Orban?
Weg mit dem!👎😡👎😡

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Klettenmaxe (80 Kommentare)
am 11.05.2024 11:20

Und Teslawerke in Deutschland sind inwiefern anders zu bewerten?

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c0w (520 Kommentare)
am 10.05.2024 17:13

"Ungarn hat sich unter dem rechtsgerichteten Orban zu einem wichtigen Handelspartner für China entwickelt. Damit verfolgt es eine andere Strategie als andere EU-Länder wie Deutschland, die ihre Abhängigkeit von China verringern wollen. Ungarn übernimmt in der zweiten Jahreshälfte die EU-Ratspräsidentschaft. Vor dem Treffen hatte Xi erklärt, dies sei eine Gelegenheit, das Verhältnis zwischen Europa und China zu verbessern"

Alles klar oder? Danke aber nein danke, was hier die Strategie ist sollte offensichtlich sein. Schade nur dass China schon massiven Einfluss auf Afrika Regionen hat (Rohstoffe). Wir hätten diesbzgl. DIE chance für Europa (Ukrainische Rohstoffe), wird aber wahrscheinlich wie immer von der Politik verschlafen. Jetzt nach Jahren kommens drauf das AI/Machine Learning wichtig ist

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Klettenmaxe (80 Kommentare)
am 11.05.2024 11:21

Woher stammt dein Smartphone?

(Bitte nicht Handyshop oder Mediamarkt....)

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Linz2013 (3.365 Kommentare)
am 10.05.2024 16:30

Wenn europäische Firma in China eine Firma gründen möchte, darf sie das nur machen, wenn 51% davon einer Chinesischen Firma gehören.

Es wird Zeit, dass wir das gleiche auch umgekehrt verlangen.

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Klettenmaxe (80 Kommentare)
am 11.05.2024 11:23

Das ist sehr altes Wissen.

Seit längerem kann man ein "Wholly Foreign-Owned Enterprise" gründen.
Aber in der Realität braucht man für den Absatz am Inlandsmarkt dann einen chinesischen Partner.

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Coolman12 (302 Kommentare)
am 10.05.2024 14:34

Braucht kein Europäer!

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