Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    ANMELDUNG
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.


gemerkt
merken
teilen

Wo sich die Klimaaktivisten am 13. Februar festkleben

Von Verena Mitterlechner, 25. Januar 2023, 11:02 Uhr
KLIMA-BLOCKADE - AKTION RUND UM DEN WIENER NASCHMARKT
Aktivisten der "Letzten Generation" haben Freitagfrüh, 13. Jänner 2023, den Bereich rund um den Wiener Naschmarkt im Bereich der Secession blockiert. Im Bild: Martha Krumpeck (Mitbegründerin der Organisation Letzte Generation) wird von Polizisten weggetragen. Bild: FLORIAN WIESER (APA)

WIEN. "Wir werden dort weitermachen, wo wir aufgehört haben", kündigt Klima-Aktivistin Martha Krumpeck von der "Letzten Generation" an. Die Blockaden sollen im Februar starten und länger dauern als bisher.

Bei der Aktionswoche im Jänner, bei der es in Wien 15 Blockaden gegeben hat, soll es nicht bleiben: Am Montag, 13. Februar, will die "Letzte Generation" erneut für Verkehrsunterbrechungen in der Bundeshauptstadt sorgen. Beginnen werde man dort, wo man zuletzt aufgehört habe, am Naschmarkt in Wien. 

Die Protestwelle soll mit zwei Wochen länger dauern  als bisher. Seit der Aktion im Jänner habe es etwa 300 Anfragen zum Mitmachen gegeben, sagt Aktivist Florian Wagner. "Wir werden mit mehr Menschen kommen als bisher und wir werden entsprechend mehr stören weil es anscheinend notwendig ist, um die Regierung an ihr eigenes Programm zu erinnern", sagt Krumpeck. Die Regierung habe "keinen Plan" wie sie ihre eigenen Klimaziele (Klimaneutralität bis 2040) einhalten will, und weigere sich einfache Maßnahmen - wie ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen - umzusetzen. 

Verkehrsunterbrechungen haben sich "bewährt"

Seit Februar 2022 ist die "Letzte Generation" aktiv, laut eigenen Angaben wurden bis Oktober 16 Blockaden und 6 kreative Aktionen, zum Beispiel vor dem Bundeskanzleramt, durchgeführt. Im November gab es Aktionen in Graz, Linz und Innsbruck. Für besonderes Aufsehen sorgte eine Aktion im Leopold Museum, wo "Fake-Öl", auf die Glasscheibe eines Klimtgemäldes geschüttet wurde.

Mehr zum Thema
Chronik

Bilanz nach Klima-Blockaden: 52 Festnahmen, 200 Anzeigen

WIEN. Bei den Verkehrstöraktionen von Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" sind in den vergangenen Tagen in Wien 52 Festnahmen ...

Besonders bewährt hätten sich allerdings Verkehrsblockaden, diese seien einfach durchzuführen und schwer zu verhindern. Derzeit gebe es laufend Aktionstrainings, um Interessierte auf Protestaktionen vorzubereiten. Damit solle auch sichergestellt werden, dass die Aktionen so sicher wie möglich verlaufen und zum Beispiel im Notfall eine Fahrspur aufgemacht werden kann. "Wir wollen den Alltag stören, aber nicht Menschen in Not", sagt Krumpeck. 

Die Aktivistin saß bereits eine zwölftägige Ersatzfreiheitsstrafe ab und diskutierte auch mit Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm (VP) über die Klimapolitik der Bundesregierung.

mehr aus Chronik

Westösterreich: Acht Lawinentote binnen drei Tagen

Lawinenabgänge in Tirol - Vier Wintersportler am Sonntag tot geborgen

Kindesmissbrauchsverdacht in Lech: Gab es eine Tatzeugin?

Lawinen: Zwei Tote, mehrere Verschüttete

Autor
Verena Mitterlechner
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

9  Kommentare
9  Kommentare
Aktuelle Meldungen