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Fußball Österreich

"Tiefpunkt vom Tiefpunkt": Krankl rechnet mit Rapid ab

22. Oktober 2018 12:18 Uhr

Hans Krankl

WIEN. Nach der bitteren 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den TSV Hartberg gibt es für Rapid Wien vernichtende Kritik von Klublegende Hans Krankl. 

Die Leistung sei ihm "unbegreiflich und unerklärlich", schreibt die Legende des SK Rapid in ihrer "Österreich"-Kolumne, die den Titel "Rapid-Desaster! Meine Abrechnung" trägt.

Das 0:3 beim Aufsteiger sei "für Rapid der Tiefpunkt vom Tiefpunkt", meint der ehemalige ÖFB-Teamchef. Der 65-Jährige nimmt die Spieler in die Pflicht: "Was die Woche für Woche auf den Platz bringen, ist mir ein Rätsel. Keine Körpersprache, kein Zusammenhalt, ideenlos und fehleranfällig - da fehlt es wirklich an allem."

Das Interview von Stefan Schwab nach dem Spiel stößt ihm besonders sauer auf: "Dass er sich nach dem Spiel hinstellt und sagt, dass Rapid nicht als Einheit auftritt und keine Begeisterung beim Fußballspielen hat, ist für mich der Gipfel."

"Jeder einzelne muss darüber nachdenken, was es heißt, bei Rapid zu spielen. Das scheinen einige Spieler noch nicht begriffen zu haben", findet Krankl.

Doch auch die Führungsriege des Vereins bekommt ihr Fett weg. "Sie haben am Desaster zumindest eine Mitschuld. Präsident Krammer und die Geschäftsführer Peschek und Bickel haben diesen Kader zusammengestellt. Insbesondere die ersten beiden tun so, als wäre alles in bester Ordnung. Aber das war immer so", ist Krankl offenbar kein großer Fan von Krammer und Peschek.

Vertrag mit Djuricin aufgelöst

Während der Klub sich von der Grün-Weiß-Legende viel Kritik anhören muss, wurden nunmehr auch formell die einvernehmlichen Vertragsauflösungen mit Goran Djuricin und Martin Bernhard vollzogen. Geschäftsführer Sport Fredy Bickel: "Ich möchte mich bei beiden auf diesem Wege noch einmal für Ihr Engagement bedanken und ihnen für ihre weitere Laufbahn als Trainer alles Gute wünschen. Martin Bernhard hat sich entschlossen, unser Angebot für den Verein im Akademiebereich erhalten zu bleiben, nicht anzunehmen und möchte weiter im Profibereich arbeiten, was natürlich zu respektieren ist.  Ich wünsche ihm ebenso wie Goran Djuricin viel Erfolg für ihre weitere Karriere, beide haben mit großem Einsatz ihre Aufgaben beim SK Rapid erfüllt."

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