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Wein-Blog

Michael Kirchknopf: Bestes vom Leithaberg mit eigener Handschrift

Von Hans Stoll  10. April 2022 10:33 Uhr

Michael Kirchknopf, nur bestes, reifes Tarubenmaterial kommt in den Keller.

Seit im Jahr 2014 der junge Michael Kirchknopf das schmucke großelterliche Weingut in Kleinhöflein nahe Eisenstadt übernommen hat, arbeitet der motivierte Winzer kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Weinguts.

14 Ha Weingärten sind es, die an den Hängen des Leithabergs positioniert sind. Das pure Geschmacksbild des einzigartigen Terroirs in die Flasche zu bringen ist sein oberstes Ziel. Mit Feingefühl und Handarbeit werden die kleinen, namhaften Parzellen auf den Südhängen des Leithabergs bewirtschaftet. Dadurch liefern die Kalk- und Schieferböden jenes Traubenmaterial, aus dem unverfälschte Weine für die Genießer dieser herkunftstypischen Weine entstehen.

Im Keller wird der Most aus perfekt ausgereiften Trauben spontan mit Naturhefen vergoren. Der Jungwein darf unterschiedlich lange auf der Feinhefe heranreifen. Dadurch entstehen ausdrucksstarke Weine die lange Zeit Freude bereiten. Zum Einstieg gefällt der Weißburgunder aus alten Reben. Ein fruchtig- würziger Allrounder mit Struktur und Länge, speziell als optimaler Speisenbegleiter, besonders zu Fischgerichten oder Gebackenem.

Der Leithaberg DAC Chardonnay von der prominenten Lage Ried Tatschler zeigt das ganze Potential seiner Herkunft. Eindrucksvoll kommt die Fruchtigkeit, die Mineralik und Komplexität der Lage zum Ausdruck. Ein beeindruckender Burgunder, der wohl zu den besten des Landes gehört.

Von der Blaufränkisch Serie gefällt besonders gut der DAC Vertreter aus der Lage Reisbühl. Präsente Würze, Dichte am Gaumen und typische Primärfruchtigkeit, gepaart mit der Eleganz der langen Reife in kleinen Fässern. So stellt man sich den idealen Botschafter des Leithabergs vor. Und als kleine, vorösterliche Empfehlung: Weine von Michael Kirchknopf sollte man ständig auf dem kulinarischen Radarschirm haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hans Stoll

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