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LASK

Endspiel für den LASK im direkten Duell mit Austria

Von Günther Mayrhofer  11. Dezember 2021 00:04 Uhr

Endspiel für den LASK im direkten Duell mit Austria
Vor zwölf Monaten verschoss Rene Renner im letzten Spiel des Jahres bei der Austria einen Elfmeter. Ein Sieg hätte dem LASK die Winterkrone aufgesetzt.

WIEN. Bundesliga: Nur ein Sieg am Sonntag gibt realistische Hoffnung auf die Meistergruppe.

Wie vor einem Jahr gastiert der LASK zum Jahresabschluss in der Fußball-Bundesliga am Sonntag bei der Wiener Austria (17 Uhr) – und es ist alles anders als vor zwölf Monaten.

Am 20. Dezember 2020 trat Rene Renner in der 97. Minute beim Stand von 1:1 zum Elfmeter an. Mit dem Siegestor hätte er dem LASK die Winterkrone – wegen der Corona-Zwangspause nach nur zwölf gespielten Partien – aufgesetzt. Torhüter Patrick Pentz hielt. Der LASK ging als Dritter in das Frühjahr und hielt bis zum Ende des Grunddurchgangs die Position. Da waren schon Anzeichen des Absturzes zu erkennen, seit der Meistergruppe ist der LASK im freien Fall, der auch in der neuen Saison nicht aufgehalten wurde.

Deswegen ist das morgige Gastspiel des LASK bei der Austria ein Finale: Nur ein Sieg gibt realistische Hoffnung bei der Aufholjagd auf einen Platz in der Meistergruppe. Anlauf nahmen die Athletiker mit dem 3:0 gegen HJK Helsinki in der Europa Conference League. "So ein Ergebnis tut gut. Wir wollen den Schwung für Sonntag mitnehmen", sagte Flügelspieler Florian Flecker.

Endspiel für den LASK im direkten Duell mit Austria
Nach dem 3:0 in Klagenfurt schwor sich der LASK auf den Jahresabschluss ein.

Die Austria hat nicht nur den Vorteil, dass sie dem LASK beim Abmühen auf dem tiefen Rasen in Klagenfurt zuschauen konnte: Weil der Lockdown in Wien heute Mitternacht endet, können am Sonntag maximal 4000 Fans ihre Violetten anfeuern.

Argument für Wieland

"Wir haben noch 90 Minuten plus Nachspielzeit. Da werden wir alles herausholen, um eine gute Leistung zu bringen", sagte Trainer Andreas Wieland, "und das richtige Ergebnis." Ein solches würde ihm auch Argumente für die Weiterbeschäftigung über den Winter hinaus liefern. In der kommenden Woche wird in der Saisonanalyse darüber entschieden. Für ihn spricht der Europacuperfolg – und dass der LASK seit seinem Antritt als Trainer phasenweise an erfolgreiche Zeiten erinnerte. Es fehlte allerdings die Fitness für den Pressingstil, um die Spielweise durchzuhalten.

Auch bei der Austria muss eine Entscheidung fallen: Der ehemalige LASK-Vizepräsident Jürgen Werner ist ein Teil der Investorengruppe, die die finanziellen Probleme der Wiener lösen soll. Bis Weihnachten sollen die Verträge unterschrieben sein.

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Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

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