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Ziereis über den Stimmungsboykott: "Wir sind die Leidtragendenden"

Von Günther Mayrhofer, 22. April 2024, 05:55 Uhr
Ziereis: "Es ist für uns nicht leicht, weil wir genau in der Mitte stehen"
Keine Stimmung, keine Punkte – und trotzdem blieb der LASK nach dem 1:3 gegen Hartberg auf dem dritten Platz. Bild: GEPA pictures

LINZ. Der LASK-Ersatzkapitän beschreibt, welche Auswirkungen die Protestaktion der Fans auf die Mannschaft hat.

Sang- und klanglos: So wie die LASK-Fans ihren Stimmungsboykott fortsetzen, so ging die Mannschaft in der Fußball-Bundesliga zu Hause gegen Hartberg unter. "Das soll aber keine Ausrede sein für die Leistung", sagte Ersatzkapitän Philipp Ziereis nach dem 1:3 und erklärte: "Es ist für uns nicht leicht, weil wir genau in der Mitte stehen und eigentlich gar nichts dafür können für die Situation."

"Die Mannschaft braucht die Unterstützung", sagte Ex-Teamspieler Andreas Herzog zur Pause bei Sky, nach einer völlig emotionslosen ersten Hälfte der Schwarz-Weißen auf dem Feld und auf der Tribüne. Ziereis: "Es nervt natürlich, gerade wenn man weiß, was hier auf der Gugl möglich ist. Man hat es ja in dieser Saison gesehen, welche Energie hier entstehen kann, welch eine geile Stimmung hier entstehen kann. Wir haben die Topgegner geschlagen, haben Saint-Gilloise geschlagen – jeder weiß, wie schwierig es ist, wenn hier das Stadion bebt."

Der Appell des 31-Jährigen war fast ein Hilferuf, weil im Rennen um Platz drei jede Hilfe willkommen ist. "Deswegen hoffe ich einfach, dass die beiden Seiten einmal einen Schritt aufeinander zugehen – weil wir sind die Leidtragenden. Wir brauchen jeden Einzelnen im Stadion."

"Jeder wünscht sich Stimmung"

Vergangene Woche gegen Salzburg war die Mannschaft selbst noch der Stimmungsmacher beim 3:1 gewesen. "Man hat gesehen: Auch mit wenig Support können wir die Zuschauer mitnehmen", sagte Ziereis. "Es liegt also auch an uns." Das vermisste auch Trainer Thomas Darazs: "Es ist uns nicht gelungen, die Fans anzustecken." Er fügte hinzu: "Jeder Trainer, jeder Fußball wünscht sich eine gute Heimatmosphäre, eine gute Stimmung." So wie sie Hartbergs Flügelspieler Dominik Frieser eigentlich von den Athletikern kennt: "Ich habe ja lange beim LASK gespielt. Die Fans sind richtig gut. Wenn sie dich unterstützen, kannst du gleich ein bisschen mehr laufen. Es ist ein Vorteil für uns, dass sie nichts gesungen haben."

Erst nach dem Schlusspfiff meldeten sich die LASK-Fans auf der Stehplatztribüne lautstark und bekundeten ihre Treue zum Klub. Der Gesang verhallte im sich leerenden Stadion.

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Autor
Günther Mayrhofer
Redakteur Sport
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38  Kommentare
38  Kommentare
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reader74 (1.384 Kommentare)
am 23.04.2024 06:46

Nach dem Spiel habe ich mit ein paar Spielern geredet, keiner dieser konnte dem Boykott etwas abgewinnen, viel eher sind sie heiß auf diese Gruppe und waren der Meinung dass sie sich bitte ein neues Hobby suchen sollen. Ist nicht das erste Mal dass die Gruppierung hier glaubt das Herz des Clubs zu sein, viele eher sind sie Abschaum und nicht repräsentierbar. Ich erinnere mich auch an Szenen wo diese Gruppierung mit Gewalt gegen fotografierende Normal Fans vorgegangen war.

Landstrassler und Ultras brauch keiner.

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Gezagallos (1.129 Kommentare)
am 23.04.2024 11:21

Haben sie die Spieler auch gefragt warum sie aktuell so schlecht spielen? und ob sie sich nicht schämen für das viele Geld das sie ob der inferioren Darbietung trotzdem kassieren? Und ob sie auch nur einmal an die Stadionbesucher denken die viel Geld für Eintritt und Getränke zahlen und sich dann einen solchen Mist ansehen müssen?

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reader74 (1.384 Kommentare)
am 23.04.2024 16:20

genau solche Personen wie sie es sind haben eine sehr bedenkliche Perspektive in ihrem Leben. Was kann die Mannschaft dafür wenn es nicht funktioniert, die Spieler nicht zusammenpassen, die Verunsicherung groß ist o.ä.

Sie geben ihr bestmögliches, mehr ist halt im Moment nicht drinnen.

Absichtlich spielt niemand schlecht, aber das versteht der durchschnitts Landstrassler nicht.

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Gezagallos (1.129 Kommentare)
am 24.04.2024 12:50

Ihr bestmögliches gibt keiner, die traben nur lustlos über das Feld, brauchen ewig lang für einen Spielaufbau. gestern BWL angeschaut,..so geht Fußball.

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westham18 (4.563 Kommentare)
am 22.04.2024 20:42

Warum die "ehrenwerten" und "allwissenden" Landstrassler ihre feigen Vermummungsspezialisten schützen — also deren Identität verschweigen — und dann die Strafen des LASK nicht wahrhaben wollen, kann kein "normal gepolter" Fußballfan begreifen...sorry....Fakt ist — Vermummung bei Fussballspielen ist nicht nur verboten, sondern tiefste Schublade!
🤦‍♂️👎💥

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Gezagallos (1.129 Kommentare)
am 22.04.2024 20:01

Ich kann mir momentan keinen Trainer (außer Glasner ) vorstellen der diesen inferioren LASK wieder in die Spur bringt. Oberste Priorität wäre sowieso mal den Unsäglichen Sportdirektor zu entfernen um den LASK vor weiteren Transferbomben ala, Berisha, Pintor, Bello, Usor, Talovierov, Ziereis, u,s. w. zu bewahren.

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warte1000 (44 Kommentare)
am 22.04.2024 14:57

Ihr diskutiert die ganze Zeit über die Dressen und den Boykott.
Ich verstehe zwar auch die Aufregung um die rosa Dressen nicht (es spielt z.B. auch Juve in Rosa, oder Liverpool in violett, und diese Weltvereine haben damit kein Problem), doch das eigentliche Problem ist doch die sportliche Misswirtschaft von Gruber und Radogoal!
Der unfassbare Trainerwechsel letztes Jahr ist unverzeihbar und durch nichts zu rechtfertigen. Einen so guten Weg, mit tollen Mannschaftsleistungen, einem sehr guten Trainer- und Mannschaftsklima, mit möglicherweise Titelchancen in dieser Saison (wenn man die Konkurrenz heuer so anschaut) einfach so zu zerstören, ist ein Inferno. Ich hab geahnt, dass dieser Wahnsinn noch schwere Auswirkungen haben wird. Diese sind jetzt da.
Wann übernehmen diese beiden Herren endlich die Verantwortung für ihre katastrophalen Handlungen?

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megalomaniac (83 Kommentare)
am 22.04.2024 19:42

Nur zur Info, Gründungsfarbe von Juve ist Rosa. Die schwarz weißen Trikots wurden erst 1903 eingeführt.

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Austria3 (171 Kommentare)
am 22.04.2024 19:47

Es sind keine katastrophalen Handlungen, sondern private. Auch ich hätte Michorl und Kühbauer sofort frei gestellt. Mehr dazu möchte ich nicht schreiben. Aber es war richtig.

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warte1000 (44 Kommentare)
am 22.04.2024 20:05

Ja, dann sollen sie es endlich erklären!
Außerdem wäre es ein Skandal, wenn hier Privates mit dem Schicksal des ganzen Vereins verknüpft worden ist. Dieser Verein gehört diesen Herren nicht. Was glauben die eigentlich?
Schön langsam erinnert das Ganze an den Herrn Reichel.
So wie das gelaufen ist, hätte es wahrscheinlich jeder andere Erwachaene besser gemacht, als die beiden Herren.
Warum erwischen immer wir solche "Kapazunder". Und dann noch glauben, super zu sein. Einfach schräg...

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regnihcier (56 Kommentare)
am 22.04.2024 14:46

Ein umsichtiger CEO wird einen Weg finden sowohl die "Fankrise", als auch die "Leistungskrise" beim LASK zu lösen. Denn nur gemeinsam sind wir LASK!

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passauer (600 Kommentare)
am 22.04.2024 13:45

Ganz stimmt Ihre Aussage nicht, Herr Ziereis. Würdet ihr mit Einsatz, ("Hirn, Beißen, Kratzen" und was weis ich noch allem) fußballspielen und nicht einige wie 'lahme Enten' über das Spielfeld laufen, dann würde die Farbe der Trikots eine untergeordnete Rolle spielen. Aber schlechter Fußball und häßliche Dressen ist für die teure Eintrittskarten eine Zumutung.
Ihr könnt natürlich, so wie sich Gruber dies vorstellt, ohne Fans spielen, dann muss sich aber Gruber um Geldgeber umsehen, denn die geschätzt 3000 Fans des sog. harten Kerns bringen über die gesamte Saison ca. 3,15 Mio. an Einnahmen. Diese 3000 Fans haben ein Anrecht darauf Fußball mit Einsatz und Energie zu sehen.
Dass die Beurteilung der Spieler in diversen Zeitungen gerade mal ungenügend bis befriedigend waren zeigt, wie die Allgemeinheit das destruktive Spiel des LASK sieht.
Ein Sieg über eine unterirdisch spielende RBS zeigt noch nichts von einem Aufschwung.

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passauer (600 Kommentare)
am 22.04.2024 14:04

Korrektur: Beim Multiplizieren einmal zu oft die 3 genommen = 1,05 Mio - sorry

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Gezagallos (1.129 Kommentare)
am 22.04.2024 17:51

Der Ziereis soll mal besser Spielen , wird immer schwächer,.. und nicht die Schuld auf die Anfeuerung der Fans schieben. St. Pauli wird froh sein das er weg ist,.sind aktuell Tabellenführer

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reader74 (1.384 Kommentare)
am 23.04.2024 16:21

Ziereis wird auch froh sein wenn die LS dem lask den Rücken kehren würden.

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Pho103 (136 Kommentare)
am 22.04.2024 13:28

Was für eine armselige Ausrede der Spieler. Weil zu wenig Stimmung ist, müssen die inferior verteidigen, oder wie? In Linz ist man als Fußballgerneseher derzeit arm dran. Zwei der hervorragende Stadien, zwei Mannschaften mit zu vielen Stolperern auf dem Feld und zu viele sogenannte "Hardcore-Fans", die wie bei einer Ersatzreligion irgendwas anbeten. Das ist alles Fußballprovinz in Reinkultur. Da sind alle anderen an irgendwas schuld. Die Schiedsrichter, der VAR, die Fans und, und, und. Das ist alles nur mehr peinlicher, aber ganz sicher kein Fußball der modernen Zeit.

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Elleander (82 Kommentare)
am 22.04.2024 12:50

Die Landstrassler sollten endlich über den Rand ihrer Blase hinausschauen und Ursachen und Wirkung der Situation realitätsbezogen erkennen. Ein erster Schritt wäre nicht der Versuch, mit Stimmungsboykotts
den LASK zu erpressen und ihm damit zu schaden, sondern vielmehr eine Entschuldigung dafür auszusprechen, dass man mit der Aktion in Graz eine Spielunterbrechung provoziert hat, die zu einer Strafe für den LASK führen wird, der für seine Fans haften muss, obwohl er keine Handlungen dazu getätigt hat.
Das würde jedenfalls jeder mit Anstand als Erstes tun. Erst danach könnte um Gespräche zur Bereinigung der Situation ersucht und nicht etwa solche gefordert werden. Bleiben die Fronten verhärtet, werden bei Strafen gegen den LASK zivilrechtiche Schadenersatzansprüche gegenüber dem Verein "Landstrassler" wohl nicht auszuschliessen sein

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Idschy (139 Kommentare)
am 22.04.2024 13:27

Die Landstrassler schreien nur nach Aufmerksamkeit! M.E. auch zurecht! Wie immer beim LASK heben die Funktionäre nach Erfolgen ab und vergessen dabei auf die wirklich treue Anhängerschar. Sogar ein eigener Verkaufsstand wird verboten.. Eigentlich unglaublich wieviele Steine der Fanszene in den Weg gelegt werden um noch weiter wachsen zu können, um noch für eine bessere Stimmung im Stadion zu sorgen. Der LASK hätte ein so großes Potenzial! Viele Fans und Topunternehmen in Oberöterreich, die als starke Sponsoren auftreten könnten.
Herrn Gruber als Unternehmer müsste klar sein, dass man nur entgegengebrachte Wertschätzung ebenso genießt. Also, alle an einen Tisch und werdet dem Spruch "GEMEINSAM SIND WIR LASK" endlich gerecht! Nur so wird Ruhe einkehren und der LASK kann sich endlich wieder nur aufs sportliche konzentrieren!

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.733 Kommentare)
am 22.04.2024 11:50

Wenn die "Fans" wegen rosa Trikots streiken...

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megalomaniac (83 Kommentare)
am 22.04.2024 19:44

Wenn sich User vorm Schreiben nicht informieren 💁‍♂️

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LASimon (11.599 Kommentare)
am 22.04.2024 10:46

Ich finde es amüsant, wenn junge Menschen so sehr die "Asche" (Tradition) anbeten. Aber vermutlich ist es wie bei André Heller nachzuhören: Die Jungen sind alt ...

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laskpedro (3.494 Kommentare)
am 22.04.2024 08:30

wenn ich mir vorstelle dass zb die englischen clubs alle irgendwelchen scheichs etc gehören , oder zb das aktuelle furchtbar hässliche trikot der deutschen mannschaft ansehe, dass sie sogar zu hause getragen haben .. müsste es in allen diesen ( viel gravierenderen) fällen massive proteste geben .. ein fanboykotte dazu ist mir nicht bekannt

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Madddin (155 Kommentare)
am 22.04.2024 16:03

Newcastle hat in der Vorsaison (oder ist es schon zwei Jahre her) sogar in Saudi-grün gespielt.

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Schuno (6.624 Kommentare)
am 22.04.2024 07:55

Es gab Zeiten da riefen die Stehplatzbesucher "Sitzplatzschweine",wenn diese sich nicht bei der Anfeuerung der Mannschaft beteiligt haben
Darf man jetzt die Stehplatzbesucher
"Stehplatzschweine"nennen?
Nur eine Frage

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westham18 (4.563 Kommentare)
am 22.04.2024 07:05

Vielleicht sollten die — gut bezahlten — Spieler, wenn sie den Mut haben, den "Specialfans" mal ins Gesicht sagen, dass ohne BWT ein derartiger Spielbetrieb nicht möglich wäre, und es ausschließlich Sache der Vereinsführung ist, in welcher Dressenfarbe gespielt wird....💥

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rektor (2.015 Kommentare)
am 22.04.2024 07:57

Sie sollten sich besser informieren!

Es geht bei diesem Stimmungsverzicht nicht um BWT oder die Untergrabung der Vereinsfarben.

Es geht ausschließlich um des willkürliche Aussperren von engagierten, kritischen Fans ( die damit aus Sicht der Vereinsführung unbequem sind), welche nachweislich nicht in Graz waren bzw. keine Gegenstände geworfen haben bzw. auch nicht vermummt waren.

Wie würden Sie reagieren wenn zB ihr Freund der sich nachweislich während des Sturm Spiels in Barcelona aufgehalten hat, Stadionverbot bekommt?

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and_re (642 Kommentare)
am 22.04.2024 09:17

Interessante Ansicht: Es geht nicht um BWT oder die Untergrabung von Vereinsfarben?

Also ich sehe das so: Das Aussperren bestimmter Fans war die Reaktion des LASK auf die anhaltenden und immer radikaler werdenden Proteste gegen BWT!
Der Stimmungsverzicht ist nun das Ergebnis des mittlerweile langjährigen Streits zwischen Verein und gewissen Fangruppierungen.
Also geht es sehr wohl um die Diskrepanz zwischen Verein und Landstrasslern zu den Themen „BWT“ und „Untergrabung von Vereinsfarben“.

Mich würde interessieren, wie du, Rektor, als Verein LASK mit der Eskalation in Graz (Vermummte im Fansektor verursachen eine Spielunterbrechung!!!!) umgegangen wärst?

Meiner Meinung nach waren Stadionverbote die einzig logische und richtige Konsequenz. Mangels Identifizierungsmöglichkeit der vermummten Feiglinge sind halt die offiziellen Vereinsorgane der dahinterstehenden Organisationen (Fanklub Landstrassler und Initiative Schwarz Weiß) zur Verantwortung zu ziehen. So einfach ist das!

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and_re (642 Kommentare)
am 22.04.2024 09:26

… Alternativ könnten sich ja die Vermummten zu erkennen geben und die Verantwortung auf sich nehmen. Da hört sich dann aber die Solidarität offenbar doch auf.

Und zur Klarstellung: Ich bin bei weitem nicht (mehr) mit allem einverstanden oder gar glücklich, was da beim LASK abläuft. Um genau zu sein, kotzen mich viele Dinge gewaltig an.
Nur bei den Sanktionen stehe ich voll und ganz auf Seiten des LASK, da sie alternativlos waren!

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rektor (2.015 Kommentare)
am 22.04.2024 11:21

Wie ich mit der Eskalation in Graz umgegangen wäre?

Ich hätte nicht seit ca. 3 Jahren die Ansuchen auf ein persönliches Gespräch mit der Vereinsführung ignoriert und auch diesen wichtigen Teil der Anhängerschaft ( Neben VIPs, Familien oder "normalen" Sitzplatzbesuchern) ernst genommen!

Es ist nun mal so dass Hr. Gruber den Dialog seit Jahren verweigert, so nach dem Motto " Euer Geld nehme ich und eure Stimmung ist auch toll ( ich mache sogar in Imagevideos und am Mannschaftsbus damit Werbung), aber reden soll einer meiner Lakaien mit euch. Der darf zwar nix entschieden, aber das macht ja nix!"

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griessler (145 Kommentare)
am 22.04.2024 11:02

Sind die Stadionverbote so willkürlich?? Die Übeltäter haben sich vermummt und können somit nicht ausfindig gemacht werden. Die Landstrassler haben sich zu den Aktionen bekannt und somit ist es normal, dass man die Vereinsverantwortlich zur Verantwortung zieht. Es brauchen nur die vermummten zu ihren Taten stehen, dann ist das erledigt.

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rektor (2.015 Kommentare)
am 22.04.2024 11:15

Aha, wir können die Täter nicht ausforschen daher strafen wir einfach andere....... das gibts in Diktaturen aber nicht in einem Rechtsstaat wie Österreich.

Noch dazu wurde die Übertretung nicht in jenem Stadion begangen für welches nun Hausverbot verhängt wurde, dh die Ausgesperrten haben sich im Linzer Stadion nie was zu schulden kommen lassen, ja mehr noch, die haben sogar Eintritt bezahlt. Das würde nie vor einem ordentlichen Gericht halten.

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griessler (145 Kommentare)
am 22.04.2024 11:32

In einem Rechtsstaat wie in Österreich haftet auch der Geschäftsführer einer Firma. Soll jetzt Sturm ein Stadionverbot verhängen? Und wie stehen sie dazu, dass dir vermummten einfach zu ihren Taten stehen?

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rektor (2.015 Kommentare)
am 22.04.2024 16:34

Lesens einfach das Vereinsgesetz und dann posten Sie nochmal. Sie können das GmbH Gesetz nicht mit dem Vereinsgesetz vergleichen.

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Madddin (155 Kommentare)
am 22.04.2024 16:06

Wenn jemand mit deinem Auto ins Radar fährt, kannst du dir auch aussuchen, ob du die Strafe selber zahlst oder den Fahrer bekannt gibst.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.733 Kommentare)
am 22.04.2024 11:51

Wenn der Landstraßler-Verein diese Aktionen gut heißt und sogar fördert, darf man sich ruhig an die offiziellen-Verreinsvertreter wenden...

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jokerle (57 Kommentare)
am 23.04.2024 08:48

Wenn mein Freund wegen mir ausgesperrt wird, dann melde ich mich - das heißt dann Charakter

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here (178 Kommentare)
am 22.04.2024 08:05

Stimmt genau, andere Vereine haben auch die nicht gerade tolle Dressen.
Etwa Bayern in blau lila oder in Italien spielen einige in rosa, aber da machen die Fans nicht so ein Theater.
Von Zuschauern alleine kann kaum ein Verein leben daher Sponsoren die ihre Wünsche auch umgesetzt sehen wollen.
Das ist legitim bei den hohen Beträgen die gezahlt werden und wen das den , Fans" nicht passt müssen eben sie diese Summen aufbringen, dann können auch sie Forderungen stellen.

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jack_candy (7.983 Kommentare)
am 22.04.2024 15:13

Bei den Bayern oder Liverpool (die hier auch genannt wurden) ist das aber keine Vorschrift vom Sponsor.
Da hat irgendwer von der Marketingabteilung "lustige" Ideen - nicht zuletzt um den Fans mit neuen Trikots Geld aus der Tasche zu ziehen.
Oder warum wird mittlerweile bei allen Vereinen das Standard-Trikot jedes Jahr gewechselt?
Früher sind Vereine oder Nationalmannschaften jahre- und jahrzehntelang mit dem gleichen Trikotdesign aufgelaufen.

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