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LASK

Thalhammer: "Wir sind selbst unsere größten Kritiker"

08. März 2021 00:04 Uhr

LASK mit Frauenpower
Das 1:0: Balic startete aus Abseitsposition, Subotic traf ins eigene Tor.

ALTACH. Spielerische Fortschritte und großer Kampfgeist beim 1:0 in Altach.

"Wir können stolz auf uns sein", sagte LASK-Flügelstürmer Thomas Goiginger nach dem 1:0 in Altach. Er sagte das nicht, weil die Athletiker vier der vergangenen fünf Spiele der Fußball-Bundesliga gewannen – sondern weil die unter Trainer Damir Canadi deutlich verbesserten Vorarlberger in die Knie gezwungen wurden, obwohl der LASK die 120 Minuten vom Cup-Halbfinale in Wolfsberg in den Beinen hatte.

"Ich rechne der Mannschaft hoch an, wie kämpferisch sie aufgetreten ist", sagte auch Thalhammer. "Das war ein Sieg der Moral und der Mentalität." Obwohl Peter Michorl wegen der Personalnot sogar als Flügelstürmer aushelfen musste, war auch die spielerische Leistung nach zuletzt mageren Auftritten ein Schritt in die richtige Richtung. Thalhammer: "Wir sind selbst unsere größten Kritiker und nie mit unserer Leistung zufrieden."

"Wir sind sicher nicht bei 100 Prozent", gab Kapitän Gernot Trauner zu. "Wenn dann in der Meistergruppe die direkten Duelle kommen, müssen wir uns steigern." In Altach war auch Glück notwendig, dass die Referees die Abseitsposition von Husein Balic vor dem 1:0 übersahen. Ob Philipp Wiesinger, der mit einer Knöchelverletzung ausschied, am Sonntag im Derby in Ried mitspielen kann, ist offen. Eine Untersuchung soll heute Klarheit bringen.

LASK mit Frauenpower

Wenn der LASK sportlich etwas anpackt, dann nicht halbherzig, sondern ordentlich. Jetzt wird auch das bereits länger anvisierte Projekt eines Frauenteams realisiert. Das Umfeld wird von Beginn an professionell sein. So wird der Bereich unter der Haupttribüne im Paschinger Waldstadion saniert, um den Frauen und Mädchen beste Bedingungen zu ermöglichen.

Thalhammer: "Wir sind selbst unsere größten Kritiker"
Sportdirektor Dominik Thalhammer will den LASK schon bald auch im Frauenfußball vorne sehen.

Die Kampfmannschaft soll in der OÖ-Frauen-Landesliga einsteigen. Und das soll nur der Anfang sein. „Wir wollen möglichst rasch Bundesliga-Spitzenfußball bieten und Nationalspielerinnen in unseren Reihen haben“, sagte Sportdirektor Dominik Thalhammer, vormals Teamchef der österreichischen Frauen-Nationalmannschaft. Vor allem aber geht es generell darum, Frauen und Mädchen in Oberösterreich verstärkt für den Frauenfußball zu begeistern.

Nachwuchs ab der U11

Ab der U11 wird es auch Nachwuchsteams geben. Um sich sportlich zu empfehlen, können sich Fußballerinnen ab sofort unter lask.at/sichtungstraining beim Klub anmelden.

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