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Bezirks-VP will Rückenwind aus Linz und Wien nutzen und Mitglieder werben

VÖCKLABRUCK. Zu den 12.000 Mitgliedern sollen im Herbst 560 neue dazukommen.

Bezirks-VP will Rückenwind aus Linz und Wien nutzen und Mitglieder werben

Kölblinger, Hattmannsdorfer und Langer-Weninger in Vöcklabruck. Bild: ÖVP

Die Bezirks-ÖVP will den Rückenwind von Bund und Land nutzen und im Herbst 560 neue Parteimitglieder werben. VP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer spricht von einem ambitionierten Ziel, lobt Vöcklabruck aber als "Schlüsselbezirk", in der die Volkspartei die stärkste kommunalpolitische Kraft sei. Bereits jetzt zählt die Partei in Vöcklabruck 12.000 Mitglieder.

Hattmannsdorfer präsentierte die Ergebnisse einer Umfrage, wonach 79 Prozent der Bewohner im Hausruckviertel die Entwicklung des Landes positiv bewerten. 73 Prozent sind mit der Landesregierung zufrieden, mit der Arbeit des Landeshauptmannes Thomas Stelzer sind 68 Prozent sehr oder eher zufrieden.

Der Bezirk Vöcklabruck sei das kleine Oberösterreich, ein "Land der Möglichkeiten", lehnt sich VP-Bezirksobfrau LAbg. Michaela Langer-Weninger an den Slogan der Landes-VP an. Die Halbzeit in der Legislaturperiode wolle man nutzen, um die Basis in Richtung Wahljahr 2021 zu legen. Dafür habe man sich ein Arbeitsprogramm gesetzt. Dazu gehören eine gute medizinische Versorgung, regionale Pflegeplätze, qualifizierte Kinderbetreuung und eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie einen schnelleren Ausbau der Breitband-Versorgung.

Die Bezirks-VP hat den Genussführer "Direktvermarkter" in zweiter Auflage herausgebracht. Damit wolle man auch zwischen den Wahlen den Kontakt zu den Bürgern suchen, betont Langer-Weninger.

LAbg. Elisabeth Kölblinger spricht sich für eine Vernetzung der Gemeinden aus. Die Volkspartei sei ganz klar für Kooperationen, so Wolfgang Hattmannsdorfer, es dürfe aber keinesfalls einen Zwang zu Fusionen geben. 

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Artikel (gh) 14. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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