Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 26. April 2019, 02:44 Uhr

Linz: 16°C Ort wählen »
 
Freitag, 26. April 2019, 02:44 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Wintersport  > Ski Alpin

WM: Schweizer Ski-Star Carlo Janka platzt der Kragen

ÅRE. Carlo Janka kritisiert nach der WM-Kombination die Stimmung im Schweizer Ski-Team sowie dessen Führung.

ALPINE-WORLD/

Carlo Janka Bild: gepa

Die Schweizer Ski-Herren stehen in Aare noch ohne WM-Medaille da. Das drückt offenbar auf die Stimmung.

Carlo Janka ortet nach seinem 18. Platz in der Kombination körperliche Defizite bei sich selbst, meint dann aber weiter: „Ich erkenne aber auch bei der Aufstellung unseres Teams Verbesserungspotenzial. Bei uns gibt es keine Emotionen, die Stimmung ist wie tot!“

Besonders fällt dem 32-Jährigen das im Vergleich mit den Norwegern auf. „Die Norweger haben eine Riesen-Stimmung. Aber wir haben leider nicht den Zusammenhalt, den es braucht, um als Team erfolgreich zu sein. Auch die Kommunikation ist seit jeher sehr schlecht. Bei dieser WM haben zum Beispiel viele nicht gewusst, für welche Rennen sie nun in Frage kommen und wer wo in die Qualifikation muss.“

Aussagen, mit denen Janka die Teamführung rund um Herren-Cheftrainer Tom Stauffer angreift. Letzterer wehrt sich: „Es ist so, dass wir bei den ersten Rennen die letzten Plätze relativ lange offen gelassen haben. Das war auch auf die chaotische Anreise zurückzuführen.“  Der Italiener versteht die Kritik nicht ganz, schließlich sind interne Ausscheidungen im Ski-Zirkus keine Seltenheit. „Die Österreicher haben sogar kurz vor dem Super-G eine Qualifikation auf der Einfahrpiste durchgeführt.“

Andi Evers, Speedtrainer der Schweizer Herren, denkt, dass Janka die Aussagen aus der Enttäuschung heraus getätigt hat. Über die ganze Saison gesehen, empfinde der Salzburger die Stimmung im Team als positiv.

Lesen Sie auch: Carlo Jankas Kritik ruft Schweizer Ski-Boss auf den Plan

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN-Sport 12. Februar 2019 - 11:25 Uhr
Weitere Bildergalerien zum Thema
Mehr Ski Alpin

Toni Giger folgt Hans Pum als ÖSV-Sportdirektor

WIEN. Anton "Toni" Giger tritt beim Österreichischen Skiverband (ÖSV) in die Fußstapfen des scheidenden ...

Ein 14-jähriges Ausnahmetalent und ein Routinier als Almtalcup-Gesamtsieger

GRÜNAU IM ALMTAL. Die Rennsaison ist vorüber – zum Abschluss gab es noch eine große Siegerehrung

Hirscher deutete bei "Romy-Gala" Karriere-Fortsetzung an

WIEN. Österreichs Ski-Star Marcel Hirscher hat am Samstag im Rahmen der "Romy-Gala" die Fortsetzung seiner ...

"Es war keine leichte Entscheidung": Das sagt Pum zu seinem Rücktritt

WIEN/FREISTADT. Noch-ÖSV-Sportdirektor Hans Pum spricht im Interview über die Hintergründe seines ...

Nach 42 Jahren ist Schluss: Hans Pum hört beim ÖSV auf

Der Mühlviertler Hans Pum wird Ende Juli als ÖSV-Sportdirektor aufhören.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS