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SV Ried

Ried will gegen Lustenau mehr als Komplimente

Von Thomas Streif  30. Juli 2022 00:04 Uhr

Ried will gegen Lustenau mehr als Komplimente
Zugang Michael Martin rückt heute neu in die Startelf.

RIED. Gegen den Aufsteiger soll heute eine neue Heimserie angekickt werden (17 Uhr).

22 Jahre sind seit dem bisher letzten Duell zwischen der SV Guntamatic Ried und Austria Lustenau in der Fußball-Bundesliga vergangen. Ronald Brunmayr, mittlerweile Co-Trainer von Oliver Glasner bei Frankfurt, erzielte damals beim 4:2-Heimsieg gegen die Vorarlberger drei Treffer. Heute spielt sich das Duell erstmals wieder im Oberhaus ab (17 Uhr).

Für die Rieder gab es nach dem 0:1 bei Rapid für die Leistung Lob. Wie viel diese Komplimente wert sind, wird heute ermittelt. Der Aufsteiger kommt nach dem 2:1 WSG Tirol mit Selbstvertrauen. "Lustenau wird sich gegen uns nach dem Auftaktsieg sicher mutig präsentieren", sagte Ried-Trainer Christian Heinle, der sich bei der Aufstellung nicht viel Kopfzerbrechen machen muss: Michael Martin wird neu in die Startelf rutschen, gegen Rapid war er für Nikola Stosic (Kreuzbandriss) ins Spiel gekommen. Auf der Bank werden mehrere Spieler ohne Profi-Erfahrung im Profifußball Platz nehmen. Der deutsche Zugang Agyemang Diawusie erhält bei den Jungen Wikingern in der Regionalliga erste Einsatzminuten.

Trainer Christian Heinle nimmt die Situation gelassen hin. "Wir werden alles dafür geben, dass wir vor unseren Fans einen Sieg feiern. Wir freuen uns auf die Stimmung in unserem Stadion", sagte er gestern nach dem Vormittagstraining.

Rückkehr zur Heimstärke?

Die Innviertler hoffen auf die Rückkehr zu alter Heimstärke. Bis zum 19. März 2022, als man gegen Altach mit 1:2 verlor, war die Josko-Arena eine Festung. 16 Spiele in Folge waren die Rieder ungeschlagen geblieben. Seitdem sind die Innviertler hingegen seit fünf Spielen daheim ohne Sieg – da kommt Lustenau gerade recht: In den 16 Heimspielen gegen die Vorarlberger gab es elf Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage.

Beim Familientag hofft man bei den Vereinsverantwortlichen mit bis zu 4000 Fans, rund 1400 Dauerkarten wurden verkauft. Abseits des grünen Rasens ist Sportchef Thomas Reifeltshammer auf der Suche nach einem Innenverteidiger und defensiven Mittelfeldspieler. Es ist also gut möglich, dass Heinle vor dem Heimspiel am kommende Samstag gegen Sturm Graz wieder mehr Alternativen hat.

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Thomas Streif

Redaktion Innviertel

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