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Fußball International

Lainer nutzte die Gunst der Stunde

08. Januar 2022 00:04 Uhr

Torschütze Stefan Lainer (vorne)

MÜNCHEN. Der ÖFB-Teamspieler traf zum 2:1 von Mönchengladbach in München.

Mönchengladbach hat das Rumpfteam des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern, dem 14 Spieler (acht wegen Corona) fehlten, beim Bundesliga-Rückrundenstart eiskalt erwischt. Die von Adi Hütter betreuten „Fohlen“ gewannen in München 2:1 (2:1). Und das, obwohl Robert Lewandowski den Titelverteidiger mit seinem 20. Saisontor in Führung geschossen hatte (18.).

Matchwinner für Gladbach war der Ex-Rieder Stefan Lainer, der beim 1:1 (27.) von Florian Neuhaus seine Beine im Spiel hatte und das 2:1 höchstpersönlich per Kopf erzielte (31.). Marcel Sabitzer vermochte bei den Bayern nur sporadisch Akzente zu setzen.

Trainer Oliver Glasner hat ein blaues Auge, alles andere als blauäugig sollen seine Frankfurter heute (18.30 Uhr, Sky) gegen Dortmund agieren. Zum Saisonauftakt hatte die Eintracht beim 2:5 Lehrgeld bezahlt. „Wir freuen uns, dass wir uns mit Dortmund wieder messen und zeigen können, dass wir näher dran sind als im letzten Spiel“, sagte Glasner, der seinen Ausblick auf die Partie mit blutunterlaufenem Auge wegen seines operierten Jochbeinbruchs gab.

Nur Trainer Glasner darf blauäugig sein
Oliver Glasner

Am Silvestertag war er mit dem E-Roller gestürzt. Angeknockt war er im Herbst auch bei der Eintracht gewesen, ehe sich seine Mannschaft mit sechs Siegen in sieben Spielen von Platz 15 auf den sechsten Rang verbesserte. Dortmund kann mit einem Sieg den Rückstand auf die Bayern auf sechs Punkte reduzieren.

Ein ÖFB-Teamstürmer steht wieder im Fokus. Sasa Kalajdzic meldete sich nach einer Ende August erlittenen Schulterverletzung für Stuttgarts Gastspiel in Fürth fit.

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