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Salzkammergut

Swans gegen Oberwart: Einst ein Duell auf Augenhöhe, heute Goliath gegen David

Von Gary Sperrer  30. Oktober 2020 00:04 Uhr

Swans gegen Oberwart: Einst ein Duell auf Augenhöhe, heute Goliath vs. David
Kapitän Enis Murati und seine Teamkameraden ließen im jüngsten Heimspiel der Meisterschaft vor zwei Wochen Kapfenberg wahrlich kopflos zurück.

GMUNDEN. Die Gmundner Schwäne sind am Sonntag gegen Burgenländer eindeutig in der Favoritenrolle.

Die Gunners aus dem burgenländischen Oberwart sind am Sonntag ab 17.30 Uhr zu Gast bei den Gmundner Basket Swans in der Volksbank-Arena – ein altbekannter Gegner, der den Traunseestädtern schon seit Jahrzehnten, auch in etlichen Playoff-Spielen, gegenübersteht.

Besonders aufmerksame OÖN-Leser und Swans-Fans erinnern sich an den Frühling 2005: Damals wettete der seinerzeitige Sportstaatssekretär und Gmunden-affine Burgenländer Karl Schweitzer mit dem Autor dieser Zeilen um zwei mittelgroße Flaschen Traubensaft darum, ob nun Oberwart (Schweitzer) oder Gmunden (gs) letzten Endes Basketballmeister werden würde. Die prophetischen Gaben des Zweiteren schlugen in die Realität um, seither wettet kein Oberwart-Fan mehr gegen einen Gmundner. Übermorgen kommt es also abermals zum immergrünen Duell.

Was allerdings einst eine Begegnung auf Augenhöhe war – egal, ob in den Punktespielen oder in den Playoffs –, ist heute der Papierform nach eine klare Sache, oder scheint dies zumindest zu sein. Swans-Urgestein und -Finanzvorstand Harald Stelzer präzisiert: "Die Oberwarter sind heuer noch nicht so recht aus den Startlöchern gekommen. Sie waren vom Potenzial der Mannschaft her viel höher eingeschätzt. Wenn wir so spielen, wie wir zuletzt agiert haben, dann sind wir sicher Favorit."

Oberwart war einst stets Titelkandidat, doch die Zeiten haben sich geändert. Für Sonntag sieht selbst der sonst um Zurückhaltung und Bescheidenheit bemühte Harald Stelzer seine Truppe in der absoluten Favoritenrolle – quasi der Goliath gegen den David: "Vor allem unser US-Neuzugang Stephon Jelks hat beim Cupsieg in Graz bewiesen, dass er uns massiv helfen kann. Er hat zwar einen extremen Trainingsrückstand von nahezu acht Monaten, aber für einige solide Minuten hat es auch schon in Graz gereicht. Seine Rebound-Stärke wird vor allem gegen Oberwart sehr wichtig sein." Also gegen den "David"…

Artikel von

Gary Sperrer

Lokalredakteur Salzkammergut

Gary Sperrer
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