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Linz

Steyregger Brücke wird saniert, Bürgermeister befürchtet Stau

Von Christopher Buzas   11. Januar 2016 00:04 Uhr

Steyregger Brücke wird ab März saniert Bürgermeister fürchtet noch mehr Stau
1979 wurde die Steyregger Brücke eröffnet. Heuer und im kommenden Jahr soll das Bauwerk saniert werden.

STEYREGG/LINZ. Stadtchef Johann Würzburger (SBU) fordert Gipfelgespräch mit Land und Stadt Linz.

Auf eine zusätzliche Herausforderung müssen sich die Verkehrsteilnehmer ab März gefasst machen. Nicht genug, dass die Eisenbahnbrücke, wie berichtet, ab 27. Februar nicht mehr befahrbar ist. Auch die Steyregger Brücke wird dann nur eingeschränkt benützbar sein. Die Donauquerung im Osten der Stadt wird heuer und im kommenden Jahr umfassend saniert.

Sorgen bereitet diese Tatsache Steyreggs Bürgermeister Johann Würzburger (Bürgerliste SBU). "Ich fürchte, dass es im Steyregger Gemeindegebiet zwei Jahre zu großen Staus kommen wird", sagt der Stadtchef im Gespräch mit den OÖNachrichten. Belastet würde dadurch auch das Luftsanierungsgebiet in der Stadtgemeinde.

Um Lösungen für das zu erwartende Problem zu erarbeiten, will Würzburger einen Verkehrsgipfel. Teilnehmen sollen daran der zuständige Landesrat Günther Steinkellner und sein Pendant in Linz, Stadtrat Markus Hein (beide FP).

Gedanken, wie der drohende Stau zumindest teilweise ausgebremst werden kann, hat sich Würzburger bereits gemacht. "Eine Möglichkeit wäre, den Takt der Summerauerbahn auf der Strecke bis St. Georgen zu erhöhen." Außerdem solle man über neue Park-and-Ride-Anlagen verbunden mit mehr Bussen nachdenken.

Für gemeinsame Überlegungen offen zeigt sich Hein. "Ich habe sowieso vor, mich mit den Bürgermeistern der Umlandgemeinden zusammenzusetzen", sagt er auf Anfrage der OÖNachrichten.

Sanierung in zwei Etappen

Dass sich die Verkehrssituation ohne Eisenbahnbrücke und mit nur eingeschränkter Nutzung der Steyregger Brücke aus Linzer Sicht dramatisch verschlechtert, glaubt Hein nicht. Schließlich würden nur wenige über die Donauquerung im Osten der Stadt ausweichen, wenn die Eisenbahnbrücke nicht mehr zur Verfügung steht.

Weniger erfreut über die Forderung von Würzburger nach einem Verkehrsgipfel ist man im Büro Steinkellner. Wer solch ein Gespräch haben möchte, solle mit den handelnden Personen sprechen und ihnen dies nicht über die Medien ausrichten, hieß es am Freitag. Würzburger kündigte aber an, dass er demnächst Kontakt aufnehmen wolle.

Abgeschlossen sein soll der erste Teil der Brückensanierung inklusive einer neuen Führung des Radweges voraussichtlich im November des heurigen Jahres. Zwischen März und November 2017 sehen die Planungen die Erneuerung der stromabwärts gelegenen Teile des Bauwerkes vor.

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