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Linz

Nach Brand wird A-Rosa Riva im Hafen Linz geparkt

Von Valentina Dirmaier   27. Juli 2017 00:04 Uhr

Nach Brand wird A-Rosa Riva im Hafen Linz geparkt
Ein defekter Saunaofen löste den Brand auf dem Schiff A-Rosa Riva aus.

LINZ, AGGSBACH. Das Donau-Kreuzfahrtschiff wird in der Werft von Gutachtern untersucht – die Passagiere sind in Wien.

Enormes Glück hatten 150 Passagiere, 40 Besatzungsmitglieder sowie der Kapitän der A-Rosa Riva: Am Montag war auf dem Donauschiff, wie berichtet, Feuer im Wellnessbereich ausgebrochen. Ursache war ein defekter Saunaofen, berichtete die Polizei. Durch die Hitze hatten Handtücher sowie die Holzverkleidung sofort Feuer gefangen. Schlimmeres konnte verhindert werden, weil Mitarbeiter sofort reagiert und versucht haben, die Flammen zu löschen.

Das Passagierschiff war auf Höhe Aggsbach im Bezirk Melk unterwegs. Nachdem die Brandermittlungen an der Anlegestelle Melk durchgeführt wurden, ist der Luxusliner in der Nacht auf gestern nach Linz manövriert worden: In der Linzer Schiffswerft wird das schwimmende Hotel seit gestern von Versicherungssachverständigen und Reederei-Mitarbeitern begutachtet. "Das Schiff steht am Ausrüstungs-Kai. Wie lange es dort ist, wissen wir noch nicht. Ein Teil der Besatzung ist auf dem Boot. Der beschädigte Teil des Schiffs ist mit Planen verdeckt", sagt Reinhard Rath, Betriebsleiter der Österreichischen Schiffswerften AG, kurz ÖSWAG. Auch die A-Rosa-Reederei mit Sitz in Rostock kann noch nicht sagen, wie lange die Arbeiten dauern werden, sagt Sprecherin Nicole Lerrahn zu den OÖNachrichten. Von Linz ist es nicht mehr weit zum neuen Donau-Heimathafen der Flotte: Seit 2016 hat A-Rosa ihre Basis in Engelhartszell, im Bezirk Schärding. Zuvor war die Station in Passau.

Passagiere in Wien

Während das Schiff in der Landeshauptstadt Oberösterreichs geparkt ist, wurden die 150 Schiffspassagiere – alle aus Spanien – nach dem Unfall in Wien einquartiert. Sie sollen heute die Heimreise in einem Flugzeug antreten. Auch die Mitarbeiter seien alle wohlauf, sagt Lerrahn. Acht von ihnen wurden am Montag nach dem Brand mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von Sanitätern und Notärzten des Roten Kreuzes versorgt und in die umliegenden Spitäler gebracht.

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