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Oberösterreich

Der erfolgreichste YouTuber Österreichs

Dem Steyrer Marcel Dähne folgen als „KsFreak“ mehr als zwei Millionen Fans.

Marcel Dähne

Marcel Dähne, erfolgreichster YouTuber im Land Bild: privat

Für seinen Brotberuf gab es keine Schule, außer das exzessive Leben im Internet. Der Steyrer Marcel Dähne (24) ist YouTuber. Und wie gestern bekannt wurde, der erfolgreichste all jener, die in Österreich auf Deutsch publizieren. Mehr als zwei Millionen Abonnenten folgen seinen schrill-schrägen

Videos zwischen Mutproben und Trinkspielen auf der Online-Plattform, wo er sich als „KsFreak“ präsentiert. Das ergab der gestern in Wien veröffentlichte „Digital Report“. Die Zweit- und Drittplatzierten hat er locker abgehängt: Moutainbiker Fabio Wibmer und dem Lifestyle-Duo ViktoriaSarina folgen „nur“ 1,3 Millionen Fans.

Manuel Krappinger, der wie ein Bruder für Dähne ist, mit ihm in derselben Straße in Steyr aufgewachsen ist und als „Krappi What-else“ gut eine Million YouTube-Fans hat, sagt: „Das Internet war Marcels Schicksal.“ Dähne war schon früh auf einem Kinder-Chatportal unterwegs. Später hat er, wie er den OÖN einmal sagte, „nicht wie jeder normale Schüler nach der Schule Hausübungen gemacht, sondern gezockt – auch bis 3 Uhr früh.“ Heute verdient er als „KsFreak“ über potente Werbekunden, die auf seinem YouTube-Kanal schalten, mit Fanartikeln und Musik (u. a. Rap) sein Geld, als Jugendlicher mit Online-Spielen, bei denen es um bis zu 4000 Euro ging.

Parallel entwickelte der Sohn einer Rostockerin und eines Kosovaren eine immer stärkere Leidenschaft dafür, Videos und Fotos ins Internet zu stellen. Drei Jahre lang interessierten seine Beiträge nur wenige, bis er sich selbst filmte, wie er sich durch das Kriegsspiel „Call Of Duty“ kämpfte. Das Video verbreitete sich rasant im Netz. Dähne, der in einer Zweizimmerwohnung aufwuchs, erkannte, dass die richtige Zeit gekommen war, online an seiner Popularität zu verdienen.

Die Handelsakademie in Steyr hat er geschmissen. „Das war die schwierigste Entscheidung meines Lebens.“ Die Mutter verstand ihn, der Vater – „ein beinharter Realist“ – nicht. Bis jetzt ging es aber nicht bloß gut, sondern lief bestens. Und der Papa? Der tritt inzwischen selbst in den Videos des Sohns auf.

 

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Artikel Nora Bruckmüller 03. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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