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Gesundheit

Covid-19 könnte Demenzfälle erhöhen

Von OÖN   31. Juli 2021 00:04 Uhr

Covid-19 könnte Demenzfälle erhöhen
Coronaspätfolge "Gehirnnebel"

Laut einer neuen Prognose werden im Jahr 2050 weltweit über 150 Millionen Menschen an Demenzkrankheiten leiden – dreimal so viel wie aktuell.

Ursachen dafür: die immer älter werdende Bevölkerung und ungesunder Lebensstil. Doch auch Covid-19 könnte die Gefahr kognitiver Beeinträchtigungen erhöhen, hieß es bei einer internationalen Alzheimer-Konferenz.

Schon seit längerem ist bekannt, dass Personen, die am Coronavirus erkrankt sind, neben Lungenproblemen und anderen Symptomen manchmal auch unter sogenanntem "brain fog" leiden. Der "Gehirnnebel" äußert sich in Verwirrung, Antriebslosigkeit sowie Kopfschmerzen und kann noch Monate nach einer Genesung bestehen. Weltweit werden daher die Mechanismen untersucht, die dahinterstecken.

Langzeituntersuchungen fehlen

"Es ist derzeit nicht möglich zu sagen, welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie auf die prognostizierte Verdreifachung der Demenzkranken haben wird. Dazu fehlen uns einfach noch die Daten von Langzeituntersuchungen. Klar scheint aber zu sein, dass auch Covid-19 zu längerfristigen Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen führen kann.

Ob daraus später tatsächlich Demenz- oder Alzheimererkrankungen entstehen können, muss noch über einen längeren Zeitraum genauer erforscht werden", erklärt George Vavougios von der Universität von Thessalien in Griechenland in einer Reaktion auf die Prognose.

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