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Gesundheit

Corona: 4.233 Neuinfektionen, 77 Tote und 670 Intensivpatienten

Von nachrichten.at/apa   07. Dezember 2021 11:34 Uhr

Zu wenig Platz in Spitälern: Land öffnet Reha-Kliniken für Covid-Patienten
Am Dienstag wurden auf Österreichs Intensivstationen 670 Menschen behandelt.

WIEN. Während die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich weiter zurück geht, müssen immer mehr Schwerkranke auf Intensivstationen behandelt werden.

Am Dienstag benötigten österreichweit bereits 670 Covid-19-Patienten eine intensivmedizinische Behandlung, so viele wie noch nie im heurigen Jahr. Die vierte Welle brachte nun auch den höchsten Wert an Todesopfern seit elf Monaten. In den vergangenen 24 Stunden wurden 77 Tote registriert, so die Zahlen der Ministerien.

Die 670 Intensivpatienten waren um neun mehr als am Montag. Mehr waren es bisher nur in der zweiten Welle vor einem Jahr. Am 25. November 2020 waren 709 Covid-19-Patienten auf ICUs versorgt worden. Während Kärnten, Niederösterreich und Salzburg in der vierten Welle bereits neue Höchststände an Schwerkranken verzeichneten, näherten sich Tirol und Vorarlberg dem weiter an. In Tirol lagen am Dienstag 70 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, sechs mehr als am Montag. Die meisten waren am 3. Dezember 2020 mit 81 versorgt worden. In Vorarlberg waren am Dienstag 32 Intensivbetten von Covid-Patienten belegt, drei mehr als am Vortag. Der bisherige Höchstwert war am 19. November 2020 mit 44 Intensivpatienten erreicht worden. Insgesamt lagen am Dienstag österreichweit 3.115 Covid-19-Infizierte in Spitälern, um acht mehr als am Vortag.

Dramatisch ist in Österreich auch weiter die Entwicklung bei den Todesopfern. 77 wurden in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet, so viele binnen eines Tages waren zuletzt am 19. Jänner registriert worden. 

 

 

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