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Beeindruckende Leistungsschau des russischen Opern-Nachwuchses

08. November 2017, 00:04 Uhr

Acht Sänger und Sängerinnen des Young Artists Opera Program des Bolschoi Theaters gastierten im Brucknerhaus Linz.

Nicht immer müssen es die großen Stars sein, die große Oper zum Erlebnis machen. Es kann auch der Nachwuchs überzeugen, vor allem dann, wenn er aus einer der führenden Kaderschmieden Russlands kommt. Eine solche ist das Young Artists Opera Program des Moskauer Bolschoi-Theaters, von dem acht Sängerinnen und Sänger am Montag beim Festival Vocale im Brucknerhaus vor einem nur sehr bescheidenen Publikum ihre Kunst zeigten. Unter der bestechenden Leitung von Mikhail Korshunov am Klavier begeisterten Marta Danusevich und Utarida Mirzamova (Sopran), Evgenia Asanova und Maria Barakova (Mezzosopran), Vadim Volkov (Countertenor), Sergei Radchenko und Giorgi Sturua (Tenor) sowie Andrei Kymach (Bariton) mit einem russischen ersten Teil. Dabei wandelten die jungen Sängerinnen und Sänger mit Arien und Duetten aus Rimski-Korsakows "Sadko", "Schneeflöckchen" und "Zarenbraut", Tschaikowskys "Mazeppa" und Strawinskys "Mavra" abseits der bei uns gängigen russischen Opern und konnten in allen Facetten überzeugten.

Im zweiten Teil standen zu Beginn Arien von Händel auf dem Programm, wobei vor allem Countertenor Vadim Volkov und Sopranistin Utarida Mirzamova überraschten. Der fix im Stammensemble engagierte Sergei Radchenko begeisterte nicht nur mit seinen barocken Ausflügen. Beeindruckend die Ozean-Arie aus Webers "Oberon", für die Marta Danusevich die Kraft und Ausdauer mitbrachte. Mit großer Stimme ersang sich Andrei Kymach mit einer Arie aus Donizettis "Gemma di Vergy" und vor allem im Duett mit Danusevich die Herzen des Publikums. Hinreißend auch Evgenia Asanova und Giorgi Sturua mit einem lustvollen Duett aus Offenbachs "La Périchole". Mit einer Arie aus Glinkas "Ein Leben für den Zaren" zeigte Maria Barakova ihren dramatischen Mezzosopran. Ein interessantes Programm, das viel Applaus erntete. (wruss)

Brucknerhaus: Rising Stars des Bolschoi-Theaters, 6.11.

OÖN Bewertung:

 

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