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LASK

Schießt den LASK heute ins Finale gegen Rapid!

Von Günther Mayrhofer  23. Mai 2022 00:04 Uhr

Schießt den LASK heute ins Finale gegen Rapid!
Zum Anpfiff der Qualifikationsrunde erzielte Florian Flecker beim 6:0 zwei Tore.

TIROL. Play-off-Halbfinale: Ein Sieg in Tirol (19 Uhr) bringt zwei Duelle gegen die Wiener.

Stürmt den Tivoli – und schießt den LASK ins Finale gegen Rapid! Die schwarz-weißen Fans gaben den Athletikern nach dem 3:1 gegen die Admira einen klaren Auftrag für das heutige Play-off-Halbfinale gegen Tirol (19 Uhr, Sky). Siegen oder fliegen – verlängert der LASK heute die Saison mit den Endspiel-Duellen mit Rapid?

Kühbauer gegen Rapid – damit dieses brisante Duell um einen Platz in der Europa Conference League am Donnerstag zu Hause und am Sonntag in Wien in Szene geht, muss der LASK heute alles anders machen als bei der jüngsten Horror-Erfahrung auf dem Tivoli: Vor drei Wochen waren die Athletiker mit dem 0:4 noch gut bedient. Beim LASK geht seitdem Kühbauer voran. Führt er die Athletiker ins Endspiel? "Mit der WSG werden wir auf einen topmotivierten Gegner treffen. Aber wir haben gezeigt, dass wir gut Fußball spielen können. Es wird ein harter Fight, der uns alles abverlangen wird", sagte der 51-Jährige.

Schießt den LASK heute ins Finale gegen Rapid!
Vor drei Wochen wurde der LASK auf dem Tivoli beim 0:4 vorgeführt.

Vorteil LASK

Die Qualität: "Der LASK hat wesentlich mehr Qualität und Erfahrung", sagte Tirol-Trainer Thomas Silberberger. In den bisher drei Spielen unter Kühbauer spielte der LASK diesen Vorteil phasenweise aus, die erste Halbzeit gegen die Admira war spielerisch eine der besten der Saison. Kühbauer: "Wir haben Selbstvertrauen getankt." Solches sollte auch die Erinnerung an das 6:0 zu Hause gegen die Tiroler in der Qualifikationsgruppe geben.

Die Nervenstärke: Dass die Athletiker dem Druck eines K.o.-Duells standhalten können, zeigten sie gegen die Admira, als ein Sieg Pflicht war – und im Cup-Achtelfinale im Oktober, als die Tiroler mit 2:1 bezwungen wurden. Kühbauer hat sich mit Rapid auch stets als Europacup-Spezialist erwiesen.

Die Bilanz: Von den fünf Saisonduellen waren die Athletiker in den ersten vier die deutlich bessere Mannschaft (1:1, 2:1, 3:0, 6:0). Das jüngste 0:4 war hingegen ein Offenbarungseid, der Trainer Andreas Wieland den Job kostete.

Die Fans: Die Anhänger werden die Partie zum "Heimspiel" machen und trotz des ungünstigen Termins auf dem Tivoli ihr Team wohl lauter nach vorne peitschen, als es die Tiroler können.

Vorteil Tirol

Der Heimvorteil: Tirol reduzierte die Kartenpreise deutlich, die Anhänger werden mit Freibier geködert – damit soll erstmals auf dem Tivoli ein echter Heimvorteil entstehen. Auch ohne diesen gewann Tirol die jüngsten drei Heimspiele.

Die Frische: Silberberger schonte im für die Tiroler bedeutungslosen Match gegen Altach (1:2) zahlreiche Stammspieler. "Überraschend", sagte Kühbauer und fügte ehrlich hinzu: "Ich will nicht sagen, dass ich es anders gemacht hätte." Auch er stellte gegen die Admira schon im Hinblick auf heute auf und wechselte nach der Pause weitere Leistungsträger aus.

Die Chance: Während der LASK eine enttäuschende Saison retten muss, will Tirol eine einmalige Chance nutzen. "Wir haben die Leichtigkeit des Seins", sagte Silberberger. "Wir können frech drauflos spielen. Es wird ein absoluter Fight auf Augenhöhe."

Schießt den LASK heute ins Finale gegen Rapid!
Unangenehme Aufgabe für Thomas Sabitzer (re.)

Der "doppelte Sabitzer"

Für Thomas Sabitzer wird die heutige Partie zur unangenehmen Aufgabe: Der 21-jährige Angreifer, der eines seiner acht Saisontore beim 4:0 gegen den LASK erzielte, kehrt nach seiner Leihe im Sommer zu den Athletikern zurück, wie der verletzte Tobias Anselm. Bringt sich Sabitzer heute um die Chance auf Europacupspiele in der kommenden Saison?

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Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

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