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LASK

Der Gegenangriff des LASK verpuffte: Kein Verfahren gegen andere Klubs

Von OÖN   28. Mai 2020 00:04 Uhr

Der Gegenangriff des LASK verpuffte: Kein Verfahren gegen andere Klubs
Ranftl beim letzten Test

PASCHING. Nur die Athletiker werden wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung bestraft

Das erste Match im Titelrennen der Fußball-Bundesliga ging für den LASK gestern wie erwartet in die Verlängerung: Das Urteil des Senats 1 wegen des Fouls durch vier Mannschaftstrainings soll heute in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Eines ist seit gestern hingegen fix: Es wird das einzige Verfahren dieser Art bleiben.

Der LASK hatte dem Senat 1 Fotos mit vermeintlichen Verstößen anderer Vereine vorgelegt, das Gremium leitete das Material an die Bundesliga weiter. In keinem der überprüften Fälle seien Nachweise der Durchführung eines Mannschaftstrainings mit uneingeschränktem Körperkontakt vorgelegen, hieß es von der Bundesliga in einer Aussendung. "In einzelnen Fällen kam es zu unbeabsichtigten Körperkontakten – wie beim SK Rapid – und in anderen zur Nichteinhaltung des Mindestabstandes von Einzelpersonen. Die betroffenen Klubs konnten aber glaubhaft darlegen, dass es sich um Einzelfälle gehandelt hat."

0:0 bei der Generalprobe

Sportlich war der LASK bei der Generalprobe vor dem Anpfiff der Meistergruppe am Mittwoch gegen Hartberg noch nicht in Schwung. Dem 0:0 gegen St. Pölten, dem Letzten des Grunddurchgangs, gewann Trainer Valerien Ismael trotzdem Positives ab: "Was die Intensität sowie die Erfahrungswerte hinsichtlich Abstimmung und Atmosphäre im Stadion betrifft, war das ein gelungener Test." Ein Match mit Rapid hat der LASK gewonnen: U18-Teamtorhüter Nikolas Polster verlässt die Wiener nach elf Jahren und unterschrieb bei den Athletikern.

Salzburg geht auf den ersten Titel los

Salzburg geht auf den ersten Titel los

Der erste Titel der Saison steht schon morgen im Cup-Finale auf dem Spiel: Einen Tag nachdem das Urteil des Senats 1 der Bundesliga die Ausgangsposition in der Meistergruppe festlegt, ist Salzburg gegen Zweitliga-Klub Lustenau haushoher Favorit (20.45 Uhr, ORF 1).

„Es ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen“, sagt Salzburg-Trainer Jesse Marsch. Es ist das erste Pflichtspiel nach fast dreimonatiger Pause. „Es ist ein bisschen komisch, solch ein großes Spiel gleich am Anfang zu haben.“ Auf Betriebstemperatur war seine Mannschaft beim 1:1 im Test gegen Tirol noch nicht. Gleichzeitig war die Generalprobe eine Warnung. Marsch: „Wenn wir denken, dass unser Talent genug ist, dann werden wir Ärger bekommen.“

Zum siebenten Mal in Serie ist Salzburg im Cup-Finale am Ball, nur Sturm Graz schaffte es vor zwei Jahren, den Favoriten zu schlagen. Das leere Stadion soll keine Rolle spielen. „Im Spiel selber vergisst man das aber, glaube ich, schnell“, erklärte Kapitän Andreas Ulmer. Laut Marsch ist das „vielleicht besser für die Mannschaft, die der Underdog ist.“

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