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Viel G’riss um Plätze in Krenmayrs Kammerbühne

KALKÖFEN / HINZENBACH. Nur noch Restkarten für "Der Bauer als Millionär"

Viel G’riss um Plätze in Krenmayrs Kammerbühne

Regisseurin Silvia Allmer Bild: K.u.K.Kammerbühne

In der vierten Saison dürften die Vorstellungen in Josef Krenmayrs selbstgebauter "K.u.K. Kammerbühne" in Kalköfen bei Eferding zum Selbstläufer geworden sein.

Für die ab Freitag bis Anfang Juli und dann noch von Mitte bis Ende August auf dem Programm stehenden Aufführungen von Ferdinand Raimunds "Der Bauer als Millionär" gibt es nur noch vereinzelt Restkarten. "Wir waren schon im Winter nach kurzer Zeit fast ausverkauft", so Krenmayr. Der Schauspieler und Sänger hat in dem populären romantischen Stück mit Gesang die Hauptrolle des Bauers Wurzel auf dessen hartem, lehrreichem Weg vom Reichtum zur bescheidenen Zufriedenheit übernommen. Unvergessen sind die TV-Aufzeichnungen des Volksmärchens mit den einstigen Publikumslieblingen Paul und Attila Hörbiger.

Für die Regie und das Bühnenbild in Kalköfen zeichnet Krenmayrs Lebensgefährtin Silvia Allmer verantwortlich. Allmer hat in ihren Anfängen bei Herwig Seeböck in Wien studiert und in seinem Ensemble gespielt.

Bessere Aussichten auf Plätze als in Kalköfen gibt es bei den beiden Zusatzvorstellungen am 31. August und am 1. September im Schloss in Aschach an der Donau (h.golker@liwest.at).

Theater selbst gebaut

Krenmayr, der das Theater, wie in den OÖNachrichten berichtet, am Bauernhof seines Bruders in sechsjähriger Arbeit selbst gebaut hat und jeden Sommer mit professionellen Schauspielerkollegen bespielt, plant derzeit den notwendigen Anbau eines kleinen Kultursalons für die Pausen und zur Begegnung zwischen Künstlern und Publikum. Die Finanzierung erweist sich allerdings als nicht einfach. (ach)

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Artikel (ach) 14. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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