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Salzkammergut

Arbeitslosigkeit stieg in Gosau um 346 Prozent

Von OÖN   19. Februar 2021 00:04 Uhr

BEZIRK GMUNDEN. Tourismusorte leiden besonders unter der Krise

Mehr als 50 Vertreter der 20 ÖVP-Ortsparteien im Bezirk Gmunden nahmen dieser Tage an einer Online-Bezirksparteileitersitzung teil. Als prominenter Gast schaltete sich dabei auch der neue Arbeitsminister Martin Kocher dazu. Er informierte die ÖVP-Lokalpolitiker im Salzkammergut über Maßnahmen der Bundesregierung, um Betriebe und Mitarbeiter in der Coronakrise bestmöglich zu unterstützen.

ÖVP-Bezirksobmann Rudolf Raffelsberger informierte den Minister über die Situation im Bezirk Gmunden. Dieser sei vor der Pandemie krisenfest und mit 7900 Betrieben sowie 42.000 Beschäftigten ein Arbeitsplatzmotor für Oberösterreich gewesen.

Doch vor allem der Süden des Bezirks leide schwer unter der Krise, so Raffelsberger. Grund sei die große Abhängigkeit vom Tourismus. Das spiegle sich auch in den Arbeitslosenzahlen. Diese stieg etwa in hoch touristischen Orten wie Gosau im Vergleich zum Vorjahr um 346 Prozent, in Hallstatt um 143 Prozent und in Obertraun um 78 Prozent. "Hier müssen wir aktiv unterstützen und sowohl den Betrieben als auch den Mitarbeitern positive Zukunftsaussichten geben", forderte Raffelsberger.

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