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Mühlviertel

Pellets-Spezialist Ökofen surft auf der Klima-Welle und investiert kräftig

23. November 2021 08:08 Uhr

Der Firmensitz in Niederkappel wird durch den Zubau auf 40.000 m² erweitert. (Ökofen)

44 Millionen Euro investiert Ökofen in Niederkappel, Frankreich und Deutschland

NIEDERKAPPEL. Der Ausstieg aus Kohle und Öl befeuert andernorts die Kessel ganz gehörig. Der Klimaschutzgedanke schlägt sich so in den Auftragsbüchern des Pelletskessel-Spezialisten Ökofen weltweit nieder. Die Nachfrage nach klimafreundlichen Heizsystemen steigt in vielen Ländern stetig an. Um mit der Entwicklung Schritt zu halten, erweitert Ökofen derzeit die Europazentrale in Niederkappel sowie die beiden Niederlassungen in Frankreich und Deutschland. Angenehmer Nebeneffekt: Es werden zahlreiche neue „Green-Jobs“ geschaffen, die es freilich noch zu besetzen gilt.

44 Millionen Euro Investment

Insgesamt werden an den drei Standorten 44 Millionen Euro investiert, um Produktions- und Logistikflächen zu erweitern. „Für uns ist es wichtig, den Menschen wohnortnahe, hochwertige Arbeitsplätze zu bieten. Eine dezentrale Strategie und kurze Arbeitswege sind unserer Meinung nach für Mensch und Umwelt die beste Lösung.“, erklärt Ökofen-Geschäftsführer Stefan Ortner.

Die große Nachfrage erfordert die Erweiterung der Europazentrale. Die ursprüngliche Planung der Verdoppelung musste aktualisiert werden. Der Produktions- und Logistikstandort in Niederkappel wird nun auf insgesamt 40.000 m² Fläche mehr als verdoppelt. Im April 2021 erfolgte der Spatenstich zu diesem 32 Millionen Euro Projekt. Die Fertigstellung der Gebäudehülle der zweigeschossigen Halle ist bis Weihnachten 2021 geplant, der finale Abschluss des Bauvorhabens sowie die Aufnahme des Produktionsbetriebs ist für Sommer 2022 datiert. Mit dem Ausbau erhöht das Unternehmen die Produktionskapazität auf bis zu 50.000 Pelletsheizsysteme pro Jahr.

Erweiterung im Ausland

Dem nicht genug erweitert der Pellets-Spezialist auch die Niederlassungen in Frankreich, sowie im bayerischen Mickhausen. An den beiden Standorten werden insgesamt 12 Millionen Euro investiert.

Alle drei Objekte werden in Holzbauweise in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen realisiert. Dabei wird neben Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität auch auf minimale Flächenversiegelung geachtet. So werden in Nieerkappel die Parkplätze künftig in das Untergeschoß integriert. Für ein ganzheitliches Konzept sind zudem die Themen regionale Wärmeversorgung durch Pellets, sowie Stromversorgung und Mobilität von zentraler Bedeutung. Die bestehenden Photovoltaikanlagen werden erweitert und zusätzliche Stromspeicher sowie 100 Ladestationen für E-Autos installiert.

Im Zuge der Expansion erweitert das Unternehmen seine Teams in Niederkappel und Lembach und bietet in verschiedenen Produktionsbereichen - vorwiegend in der Montage - sowie in der Kommissionierung und Lagerlogistik 50 neue Jobs.

Stefan Ortner, ÖkofenGeschäftsführer

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