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Linz

Bald gibt es Hinweisschilder für Eisenbahnbrücke

24. Januar 2022 06:18 Uhr

Das Warten hat ein Ende: Bald gibt es Hinweisschilder für Eisenbahnbrücke

LINZ. Fehlende Wegweiser führten zu Verwirrung – Anfang Februar folgt nun die Montage.

"Sag mir, wo die Schilder sind...": So mancher Nutzer der Neuen Eisenbahnbrücke, die Ende August für den Verkehr freigegeben wurde, blieb an deren Enden ratlos zurück. Denn Hinweisschilder gibt es an den Auf- und Abfahrten bekanntlich keine.

Dem nicht genug, habe die Brückenzufahrt auf der Linzer Seite Richtung A7 hohes Potenzial, im fließenden Verkehr übersehen und letztlich verpasst zu werden, kam Kritik auch von ortskundigen Autofahrern.

Die vielen Anregungen und Beschwerden in puncto Hinweistafeln nahm der für Verkehr zuständige VP-Vizebürgermeister Bernhard Baier (er hat das Ressort nach den Wahlen im Herbst übernommen) zum Anlass, prüfen zu lassen, wie eine "sinnvolle Beschilderung" aussehen kann.

Das Ergebnis: vier Schilder im Nahbereich der Neuen Eisenbahnbrücke, je zwei in der Freistädter Straße und an der Unteren Donaulände. Anfang Februar sollen die Hinweistafeln, die ursprünglich gar nicht vorgesehen waren, montiert werden. Baiers Vorgänger Vizebürgermeister Markus Hein (FP) – er hat sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Stadtpolitik zurückgezogen – hatte mangels Beschwerden wie berichtet keine Notwendigkeit für das Anbringen von Schildern gesehen. Mitunter auch deshalb, weil er meinte, dass das Fahren nach Schildern in Navi-Zeiten "doch ein bisschen old-school" sei.

Ampelschaltungen optimiert

Und was sagt Baier dazu? "Weganzeiger in einer maßvollen Form gehören zu einem Brückenübergang dazu. Der Straßenraum wird mit der jetzigen Lösung nicht überfrachtet." Neben den Brückenschildern wird ein weiteres zur besseren Kenntlichmachung des Linksabbiegeverbotes in die Ferihumerstraße (mehr dazu hier) angebracht werden.

Diskussionsstoff hatte in der Vergangenheit auch die Kreuzungssituation an den Zu- und Abfahrten der Brücke geliefert. Auf Linzer Seite habe es bereits eine Optimierung der Ampelschaltungen gegeben, weitere seien in Vorbereitung (Stichwort zweite Rechtsabbiegespur), so Baier. "Verbesserungen sind möglich, aber man muss immer die Gesamtbelastung sehen, wir können uns nur in dem Rahmen bewegen, was die Donaulände auch aufnehmen kann." Und es ist kein Geheimnis, dass Stau dort etwas Alltägliches ist.

Neuigkeiten von der neuen Brücke gibt es übrigens auch abseits des Autoverkehrs: Die für dort angekündigte digitale Radzählstelle ist bereits in Betrieb. (jp)

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