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Linz

Frachtenbahnhof-Verbauung soll bis 2015 fertig sein: 725 Wohnungen

Von gsto   17. März 2011 00:04 Uhr

Frachtenbahnhof
Die künftige Wohnanlage Frachtenbahnhof liegt direkt neben der Westbahntrasse.

LINZ. Der ehemalige Linzer Frachtenbahnhof wird zum neuen Wohnviertel. Ab dem heurigen Herbst entstehen die ersten 116 Wohnungen. Für die nächste Etappe liegt nun der Plan vor.

Der Bau des zweiten Abschnitts zwischen Lastenstraße und Westbahntrasse beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2012 und soll Anfang 2014 fertig sein.

62 Wohnungen in der Größe zwischen 74 und 113 Quadratmetern entstehen. Dazu kommen Terrassen und Gärten. Nicht nur im Erdgeschoß, sondern auch in den sechs Obergeschoßen hat jede Wohnung eine Terrasse und einen kleinen Garten. Das war eine grundsätzliche Vorgabe für die Planung, sogenannte hängende Gärten zu errichten. Dazu kommt ein großer, ebenfalls begrünter Innenhof in der Wohnanlage.

Wiener Planer siegten

Die Verbauung des 85.000 Quadratmeter großen Areals ist für die Planer eine besondere Herausforderung. Denn die Fläche grenzt im Norden direkt an die sehr stark befahrene Westbahntrasse. Für die nunmehrige zweite Etappe hat die städtische Linzer Wohnungsgesellschaft GWG zehn Architektenteams eingeladen.

Zum Siegerprojekt kürte die Jury einstimmig den Entwurf des Wiener Architekten-Duos Walter Ifsits und Hanno Ganahl. Auf den zweiten Platz reihte das Preisgericht den Plan der Wiener Architektin Hemma Fasch, die ebenso wie Ifsits zwei Jahre lang Mitglied des Linzer Gestaltungsbeirates war. Dritter beim nunmehrigen Wettbewerb der GWG wurde der Linzer Architekt Franz Kneidinger.

Das zum Sieger gekürte Wohnbauprojekt ist terrassenartig abgestuft, so dass alle Wohnungen und die zugeordneten Freiflächen gut belichtet werden. Gegen den Lärm der Westbahn, die im Norden vorbeifährt, schirmen geschlossene Laubengänge ab.

Acht Gesellschaften bauen

Insgesamt sollen auf dem Frachtenbahnhof-Areal 725 Wohnungen entstehen. Errichter sind GWG, Baureform-Wohnstätte, Neue Heimat, Familie, WSG, GWB, Lawog und GSA. „Wir hoffen, dass das Gesamtprojekt bis 2015 fertig ist. Die grundsätzliche Einigung mit der Wohnbauförderung gibt es“, sagt GWG-Aufsichtsratschef Vizebürgermeister Klaus Luger.

 

Viel Grün neben der Bahn

Die künftige Wohnanlage Frachtenbahnhof liegt direkt neben der Westbahntrasse. Um die 62 Wohnungen der zweiten Bauetappe gegen den Bahnlärm abzuschirmen, sehen die Planer zur Erschließung geschlossene Laubengänge an der der Bahntrasse zugewandten Nordseite des Wohnhauses vor. Die Wohnräume sind süd- und westseitig ausgerichtet.
Walter Ifsits und Hanno Ganahl, die Sieger des Architektenwettbewerbes, haben in Linz bereits eine besondere bauliche Visitenkarte hinterlassen: das Verwaltungsgebäude der Linz AG im Bereich Wiener-/ Fichtenstraße.

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