Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...

    ANMELDUNG

    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

Linz

17 Prozent der Linz-Bewohner sind Ausländer

08. August 2013 00:04 Uhr

17 Prozent der Linz-Bewohner sind Ausländer
Alltag auch in Linz

LINZ. Sieben Prozent der Magistrat-Bediensteten haben migrantische Wurzeln – Verstärkte Sprachförderung für Kinder.

Linz hat eine lange Tradition an Zuwanderung. Vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich in Linz viele Flüchtlinge und Heimatvertriebene niedergelassen. Viele von ihnen sind hier geblieben. Starke Zuwanderungswellen gab es zuletzt seit den Neunzigerjahren, insbesondere seit den Kriegen in Ex-Jugoslawien. Das hat sich in der Linzer Einwohnerstatistik niedergeschlagen.

Derzeit sind 17 Prozent der Linzerinnen und Linzer Ausländer. Und rund 25 bis 30 Prozent aller, die ihren Hauptwohnsitz in Linz haben, sind Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Linzer wurden im Ausland geboren, sind mittlerweile aber österreichische Staatsbürger.

Häufig zählt man zur Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund auch jene Menschen, von denen mindestens ein Elternteil aus dem Ausland stammt. Demnach wäre auch Bürgermeister Franz Dobusch ein Mensch mit Migrationshintergrund, da seine Eltern aus (dem seinerzeit überwiegend deutschsprachigen) Süd-Böhmen vertrieben wurden.

Dass die Zahl der Ausländer in Linz seit einigen Jahren erneut gestiegen ist, erklärt der seit 2009 für Integration in Linz zuständige Vizebürgermeister Klaus Luger (SP) mit vermehrter Zurückhaltung bei Einbürgerungen: „Die Zahl der Ausländer ist gestiegen, obwohl die Zuwanderung abgeflacht ist. Aber es wird nicht mehr so schnell eingebürgert, außer es handelt sich um Eishockeyspieler, Fußballer oder Universitätsprofessoren.“

Einsatz in Spezialbereichen

Menschen mit migrantischen Wurzeln gibt es auch im Linzer Magistrat, allerdings deutlich weniger als in der Linzer Bevölkerung. Während 25 bis 30 Prozent der Linzerinnen und Linzer Menschen mit Migrationshintergrund sind, haben im Magistrat sieben Prozent der Mitarbeiter migrantische Wurzeln. Mittelfristig soll sich die Linzer Bevölkerungsstruktur aber auch im Personalstand des Linzer Magistrats widerspiegeln.

Magistrats-Mitarbeiter mit migrantischen Wurzeln werden vor allem in jenen Bereichen eingesetzt, wo die Fremdsprachen-Kenntnisse und das Wissen um fremde Kulturen besonders nützlich sind, zum Beispiel im Fremdenrecht und in der Kinderbetreuung. In den Krabbelstuben, Kindergärten und Horten sind 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (13 Prozent aller Bediensteten in diesem Bereich) mit besonderen Fremdsprachen-Kenntnissen tätig.

Seit 2009, seit der Einführung eines eigenen Integrationsreferats in der Linzer Stadtregierung, wurden die Maßnahmen verstärkt und gebündelt. (gsto)

 

Aus 148 Nationen

Menschen aus 148 Nationen leben in Linz. 17 Prozent , das sind in etwa 32.900 der 193.486 der Linzerinnen und Linzer, sind Ausländer. Die stärkste Ausländergruppe stammt aus Bosnien-Herzegowina, 13,6 Prozent der Linzer kommen von dort. An zweiter Stelle sind Türken mit 3222 Menschen, den dritten Platz belegen Deutsche mit 2653 Linz-Bewohnern, am vierten Platz folgen rumänische Bürger.

Dann kommen Kroaten und Serben. 25 bis 30 Prozent aller Linzer haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Diese Menschen sind entweder aus dem Ausland zugezogen und haben die österreichische Staatsbürgerschaft oder haben zumindest einen Elternteil, der im Ausland geboren wurde.
 

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

182  Kommentare 182  Kommentare

Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung