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Essen & Trinken

Wachauer Marillen und ein Winzer

Von Philipp Braun   12. Juli 2018 10:20 Uhr

Wachauer Marillen und ein Winzer
Martin Bergkirchner

Martin Bergkirchner hat ein Faible für Steinobst und Wein. Und ein gutes Händchen dafür

Wer in diesen Tagen Martin Bergkirchner antreffen will, wird ihn irgendwo im Dickicht der Marillenbäume finden. Umgeben von vollreifen Früchten, die jetzt geerntet werden.

1995 wurde der Verein zum Schutz der Wachauer Marille gegründet. Die Familie Bergkirchner war Gründungsmitglied. Damals wurde Wein noch in bescheidenen Mengen produziert, ehe vor drei Jahren der Sohn den Betrieb übernahm. "Das eine funktioniert nicht ohne das andere", sagt Bergkirchner.

"Viele Weinkunden schätzen, dass wir Marillen haben." Das funktioniert auch umgekehrt, denn die Weine zeigen von Raffinesse und überzeugen jeden Obstfreund. Vergleichbar mit dem Spitzer Graben entstehen in kühlen Lagen puristische und präzise Weine. Keine Botrytis, keine Alkoholbomben. Vorbild ist Dr. Loosen, wo Martin Bergkirchner auch gelernt hat.

Acht verschiedene Weine werden produziert. Fünf sind bereits ausverkauft. Grünen Veltliner gibt es in drei Vari-anten. Unter anderem als Trockenbeerenauslese ("das will ich forcieren") oder als Federspiel ("trinkfreudig, strukturiert und sehr pointiert").

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