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Kultur

Alexander Wurz: "Vielseitig zu bleiben, ist das Wichtigste"

Von Karin Schütze 18. November 2019 00:04 Uhr

Alexander Wurz: "Vielseitig zu bleiben, ist das Wichtigste"
Alexander Wurz

Tenorhornist und "Woodmaster" Alexander Wurz spielt heute, 19.30 Uhr, mit der Militärmusik Oberösterreich im Linzer Brucknerhaus.

Das Blech ist sein Element. Wenn Alexander Wurz (34) heute im Brucknerhaus mit der Militärmusik Oberösterreich zu erleben ist, wird ihm ein besonderer Ehrentitel verliehen: Der Baden-Württemberger wird der nächste "Woodmaster of the Year" beim Festival "Woodstock der Blasmusik" 2020 in Ort im Innkreis, "als erster Vertreter meiner Instrumentengruppe Tenorhorn, Bariton, Euphonium. Das freut mich riesig. Ich war jedes Jahr beim Festival, unter anderem mit den Egerländer Musikanten und als einer der Woodstock-Musikanten. Aber diesmal darf ich jeden Tag solistisch spielen", erzählt er im OÖN-Gespräch. Solistisch ist der Baden-Württemberger auch heute in Linz zu erleben – auf Tenorhorn, Posaune und Euphonium.

Vielseitig ist nicht nur sein Instrumentarium, sondern auch die Musik, die er spielt – ob Swing, Pop, klassisch, böhmisch. "Vielseitig zu bleiben, ist das Wichtigste, wenn man beruflich Musik macht. Immer einmal etwas anderes tun, damit es immer interessant bleibt, das ist mein Leitspruch. Das macht dann auch Spaß."

Vor allem, wenn man in einem der renommiertesten Blasorchester spielt. "Da bin ich natürlich erst einmal im Karree gesprungen", erinnert er sich an jenen Augenblick, als er eine wegweisende Sprachnachricht auf seinem Handy abhörte. Sie war von Ernst Hutter, dem Leiter der Egerländer Musikanten, die den jungen Musiker herzlich als Tenorhornisten aufnahmen. "Ich war schon nervös. Anfangs läuft das ab wie in einem Film, aber nach dem ersten Konzert haben mir schon die Ersten auf die Schulter geklopft und man ist Teil des Orchesters. Es geht sehr familiär zu. Rivalität auf der Bühne findet bei uns nicht statt. Hat einer einen schlechten Tag, wird er von den anderen gestützt, am nächsten Tag ist es umgekehrt."

Seine ersten musikalischen Schritte machte er als Siebenjähriger im heimatlichen Musikverein am Schlagzeug. "Wir hatten einen Dirigenten, der die Musik gelebt und dafür gebrannt hat", und den professionellen Funken auf den jungen Musiker überspringen ließ.

Auch zwei Solo-CDs hat Alexander Wurz bereits veröffentlicht. "All Of Me" vereint "Titel, die mich in jungen Jahren inspiriert haben." "Neue Wege", auch in der Besetzung, schlägt er auf seiner zweiten CD mit Salonorchester, Klarinette und Klavier ein. Heute im Brucknerhaus wird er sich unter anderem vor Udo Jürgens verneigen und seinem Euphonium sogar Vogelstimmen entlocken. (kasch)

Karten: 0664/6227304

Artikel von

Karin Schütze

Redakteurin Kultur

Karin Schütze
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