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Spiel eins nach Troy Ward war ziemlich zum Vergessen

GRAZ. Eishockey: Schwache Black Wings gingen in Graz 1:5 unter.

Spiel eins nach Troy Ward war ziemlich zum Vergessen

Mark Szücs ist enttäuscht. Bild: Draxler Hannes

So hatte sich Mark Szücs sein Debüt als (Interims-)Cheftrainer der Black Wings nicht vorgestellt. Im ersten Eishockey-Ligaspiel nach Troy Ward riss die Auswärtsserie von drei Siegen in Folge, der EHC musste sich den Graz 99ers verdientermaßen 1:5 (1:1, 0:1, 0:3) geschlagen geben. Die Linzer sind zwar sieben Runden vor Ende des Grunddurchgangs unverändert Sechste und gerade noch auf direktem Play-off-Kurs, sie haben aber gleich vier Teams im Nacken.

Das schreit förmlich nach einem Herzschlagfinale, in dem es nicht einfacher wird. Mit einer Vorstellung wie gestern (samt schwachem Start und behäbigem Spielaufbau) wird es extrem schwierig, am Sonntag (17.30 Uhr, OÖN-Liveticker auf nachrichten.at) Zählbares aus Salzburg mitzunehmen. Ein Tor (in Graz traf Dragan Umicevic zum zwischenzeitlichen 1:1/12.) wird wohl zu wenig sein, um die "Roten Bullen" zu schlagen.

Was für die Black Wings spricht, ist der Umstand, dass sie die erste Saisonbegegnung in Salzburg mit 3:0 für sich entschieden haben. Möglicherweise sind die Mozartstädter mit den Köpfen auch schon beim Champions-Hockey-League-Semifinale. Am Mittwoch (20.20 Uhr, ORF Sport+) steigt das "Dosen-Duell" gegen Red Bull München, Salzburg hat nach dem 0:0 in Bayern gute Chancen, das Endspiel in der europäischen "Königsklasse" (5. Februar) zu erreichen.

"Wir dürfen nicht daran denken, was der Gegner machen könnte, sondern müssen auf uns schauen", weiß Black-Wings-Coach Mark Szücs, der in der Volksgarten-Arena nach wie vor Verteidiger Jonathan D’Aversa vorgeben muss. Der Kanadier ist nach einer Unterkörperverletzung noch nicht bei 100 Prozent.

Das weiß auch Linz-Manager Christian Perthaler, der das Geschehen im Grazer "Bunker" mit ernster Miene verfolgte. Hätte Fehervar in Innsbruck nicht 4:5 nach Verlängerung verloren, sondern nach 60 Minuten gewonnen, wären die Wings nicht mehr in den Top Sechs. Eine Zitterpartie.

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Artikel Alexander Zambarloukos 12. Januar 2019 - 00:04 Uhr
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