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Auch Norwegen war eine Nummer zu groß

Von OÖN   18. Januar 2021 23:00 Uhr

Auch Norwegen war eine Nummer zu groß
Neun Tore gegen Österreich: Sagosen (Nor) führt die WM-Schützenliste an. (APA)

GIZEH. Handball-WM: Siegloses Österreich schloss Vorrunde mit 29:38 ab - nun wartet der Presidents Cup

Die Überraschung blieb aus: Österreich Handball-Herren verloren am Montagabend mit 29:38 (17:20) gegen Norwegen in Gizeh auch das dritte und letzte Vorrundenspiel bei der WM in Ägypten. Gegen den amtierenden Vize-Weltmeister verkaufte sich die ÖHB-Auswahl phasenweise achtbar. "Gegen Norwegen kann man verlieren. Wichtig war, dass meine Jungs gekämpft haben", sagte Teamchef Ales Pajovic. Der Slowene hatte auf die etatmäßige Nummer eins im ÖHB-Tor, Thomas Bauer, verzichtet. An seiner Stelle bewahrten Florian Kaiper (8 Paraden) und Thomas Eichberger (5) Österreich vor einer noch höheren Abfuhr. Der Kraftverschleiß bei Rot-Weiß-Rot, bei denen Boris Zivkovic wegen einer Knie-Blessur aus dem Frankreichspiel fehlte sowie Spielmacher Gerald Zeiner vorzeitig angeschlagen raus musste, machte sich nach Seitenwechsel bemerkbar. "Die Norweger haben jeden Fehler beinhart bestraft", sagte Robert Weber, der mit Tobias Wagner bester ÖHB-Werfer (je 6 Tore) war. Pajovic gab in der Schlussphase unter anderem dem Linzer Antonio Juric (ein Tor) eine Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Für Österreich geht es in Ägypten nun im Presidents Cup weiter, den sich die Gruppenvierten ausspielen. Bereits morgen trifft man in Kairo auf Marokko (15.30 Uhr) und dann im Zwei-Tages-Rhythmus auf Chile sowie Südkorea.

Kap Verde steigt komplett aus

Nach Tschechien und den USA zog sich gestern auch Kap Verde von der WM zurück. Die Westafrikaner, die nach zahlreichen Coronafällen nicht genügend Spieler für das Vorrundenspiel gegen Deutschland zusammengebracht hatten, verwarfen gestern den Plan, gesunde Akteure nach Ägypten nachzuholen. "Die IHF hat den Rückzug akzeptiert, was die Gesundheit aller an der Weltmeisterschaft beteiligten Akteure schützt", teilte der Weltverband (IHF) mit. Da die Niederlande nicht mehr ins Turnier nachrücken kann, werden alle weiteren Partien der Kapverden mit 0:10 strafverifiziert.

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