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Leichtathletik

Spektakel in Andorf: Von einer Traumzeit bis zur Abschiedsparty

16. August 2021 00:04 Uhr

Spektakel in Andorf: Von einer Traumzeit bis zur Abschiedsparty
Eine Wahnsinnszeit: Omurwa gewann den Sprint in 9,86 Sekunden.

ANDORF. Der Kenianer Omurwa lief die 100 Meter in 9,86 Sekunden. Lukas Weißhaidinger flogen die Herzen zu, Beate Schrott die Rosen.

Das 15. Internationale Josko Laufmeeting in Andorf hat keine Wünsche offen gelassen. Schon gar nicht bei Klaus Angerer, dem Cheforganisator, der seinen Augen nicht zu trauen wagte, als ein gewisser Ferdinand Omurwa die 100 Meter auf der nagelneuen Tartanbahn in sensationellen 9,86 Sekunden meisterte. "Ich habe keine Ahnung, wo diese Zeiten auf einmal herkommen. Das ist unglaublich. Das ist mein Geschenk an das tolle österreichische Publikum hier", bedankte sich der pfeilschnelle Kenianer bei den Fans.

Schneller als Omurwa war in der Vergangenheit nur ein Einziger auf österreichischem Boden gelaufen. Und zwar Justin Gatlin (USA), der 2014 bei den Gugl Games in Linz in 9,82 den damals 20 Jahre alten Stadionrekord von Davidson Ezinwa (9,94) gebrochen hat.

Jetzt ist Andorf in aller Munde. Viele Leichtathletik-Begeisterte kamen, um Autogramme abzustauben und Fotowünsche erfüllt zu bekommen. Allen voran von Lukas Weißhaidinger, der sich – wie versprochen – mit seiner in Tokio gewonnenen Bronzemedaille präsentierte. Schön, dass es die Stars der Szene zum "Angreifen" gibt.

Spektakel in Andorf: Von einer Traumzeit bis zur Abschiedsparty
Lukas Weißhaidinger wurde gefeiert.

Weißhaidinger nahm sich alle Zeit der Welt für Jung und Alt, die Vorbereitung auf den Diskuswettkampf, den der Lokalmatador mit 63,88 Metern nicht nur souverän, sondern auch über den Erwartungen von Trainer Gregor Högler für sich entschied, war ein bisschen zu kurz gekommen. Egal. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

  • Video: Das Leichtathletik-Heimmeeting in Andorf

"Ich habe es genossen. Das Stadion ist ja so etwas wie mein zweites Wohnzimmer. Alle Freunde und meine ganze Familie waren da", freute sich Weißhaidinger. Ehrgeiziger Nachsatz: "Jetzt muss ich im Training wieder ein bisschen zulegen, schließlich möchte ich mich ja noch für das Diamond-League-Finale qualifizieren."

Heute (21.10 Uhr) macht der Innviertler einen Abstecher in den Salzburger Hangar-7, der 29-Jährige ist einer der Stargäste beim ServusTV-Talk.

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Organisator Angerer mit Beate Schrott

"Es war mir eine Ehre"

Während für den "Bronze-Luki" die sportliche Reise in die Verlängerung geht, ist sie für Beate Schrott, die 2012 in London bis in das Olympia-Finale über 100 Meter Hürden lief, zu Ende. Die 33-jährige Medizinerin verabschiedete sich in Andorf mit einem überzeugenden Sieg in 13,12 Sekunden und einer Handvoll Rosen, die ihr Angerer überreichte. "Es war mir eine Ehre, noch einmal in Österreich gelaufen zu sein. Es fällt mir schwer aufzuhören, aber mein Körper wird es mir danken", sagte die Niederösterreicherin. (alex)

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