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Fußball Unterhaus

OÖ-Liga-Start: Für Titelkandidat Oedt gibt es jetzt keine Ausreden mehr

Von Raphael Watzinger 08. August 2019 09:22 Uhr

Ein Regionalliga-Aufstieg wäre in dieser Saison bei einem neuerlichen Titelgewinn Pflicht. Die OÖN geben vor dem Start am Freitag eine Prognose ab.

Die Titelkandidaten

Askö Oedt: Zwei Mal hat Oedt trotz Meistertitel auf den Regionalliga-Aufstieg verzichtet. Das ist in dieser Saison nicht mehr möglich. Blickt man auf die Transfer-Liste, will das Team von Interimscoach Nenad Jovanovic erneut ganz oben landen. Hinter den Kulissen arbeitet Geschäftsführer Stefan Reiter daran, auch die Infrastruktur drittligatauglich zu machen.

SPG Wallern/St. Marienkirchen: Zwar tippen alle 16 OÖ-Liga-Trainer auf Oedt als Meister – wenn es aber einer Mannschaft zuzutrauen ist, Oedt Paroli zu bieten, dann Wallern. Mit Heimkehrer Yusuf Efendioglu haben die Trattnachtaler von Zweitligist Vorwärts Steyr einen echten Torjäger geholt. Seine Bilanz von Liga zwei bis Liga vier: 131 Tore in 246 Spielen.

Das Mittelfeld

PG Weißkirchen/Allhaming: Die Zebras landeten in der Vorsaison auf Platz drei. Mit Neo-Stürmer Florian Templ und dem Trumpf des Kunstrasens sind die Top Drei auch heuer wieder möglich.

SPG Pregarten: Mit Robert Lenz, Cem Aygün und Zdenek Linhart an vorderster Front sowie Sebastian Schröger dahinter können die Mühlviertler vielen Klubs Probleme bereiten.

Union Edelweiß Linz: Manuel Pichler und Kenan Ramic müssen den Abgang von Langzeit-Torjäger Marius Bogdan abfedern. Zwischen Platz drei und fünf will man landen.

ASK St. Valentin: Ob Neo-Trainer Peter Riedl in die großen Fußstapfen von Willi Wahlmüller treten kann? Der Klub peilt wieder Platz sechs an.

SV Grieskirchen: In den vergangenen Jahren musste man immer um den Klassenerhalt zittern. Heuer spielt das Team von Taktik-Fuchs Christian Heinle eine sorgenfreie Saison.

SV Bad Ischl: Ähnlich wie bei Grieskirchen verhält es sich bei Bad Ischl. Trainer Erich Renner hat eine gefestigte Mannschaft, die im Sommer gut verstärkt wurde. Defensiv muss man sich im Vergleich zur Vorsaison (60 Gegentore) aber klar steigern.

SV Bad Schallerbach: Der ehemalige Liga-Dino will nach seinem zweijährigen Gastspiel in der Landesliga Ost wieder zum fixen Bestandteil in der OÖ-Liga werden.

Union St. Florian: Das Ziel lautet, stabiler aufzutreten als in der Vorsaison. St. Florian wird mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben – für mehr reicht es aber nicht.

Askö Donau Linz: Quertreiber wie Edwin Skrgic oder Adelaid Dizdarevic wurden im Sommer eliminiert. Bei den Neuzugängen um Ewald Huber oder Edin Hodzic weiß man, was man bekommt. Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte sollte sich ausgehen.

SPG Friedburg/Pöndorf: Intern gilt beim Meister der Landesliga West der Klassenerhalt als Ziel. Mit Neuverpflichtungen wie Ernst Öbster oder Rumen Kerekov sollte der Abstiegskampf aber keinesfalls zum Thema werden.

Die Abstiegskandidaten

SV GW Micheldorf: Die Kremstaler haben im Sommer wieder einen schweren Fehler gemacht: Für den Liga-Verbleib braucht es einen Stürmer, auf den man sich verlassen kann. So wie es zuletzt Urgestein Mathias Roidinger oder dessen Ersatzmann Tihomir Zivkovic waren. Aktuell ruhen die Hoffnungen auf dem 18-jährigen Amer Habibovic. Ob das reicht?

DSG Union Perg: Mit Cem Aygün hat die Obermüller-Elf den Top-Torschützen der Vorsaison verloren, auch die Qualitäten von Stefan Graf werden fehlen. Der Ungar Mario Deli und Ex-LASK-Profi Lukas Kragl sollen die Abgänge ersetzen. In der vergangenen Spielzeit hatte man einen Sechs-Punkte-Polster auf einen Abstiegsplatz – heuer könnte es enger werden.

SU St. Martin/M.: Die Hälfte der Stammelf wurde im Sommer ausgetauscht, das war nach der vergangenen Zitter-Saison auch bitter nötig. Wenn Neo-Stürmer Jindrich Rosulek bei den Blau-Gelben ähnlich trifft wie bei seinem Ex-Klub Rohrbach in der Landesliga Ost (39 Tore in 71 Spielen), dann hat das Nimmervoll-Team für den Abstiegskampf einen echten Trumpf im Ärmel.

Union Mondsee: Der zweite Aufsteiger aus der Landesliga West lebt von seinem Kollektiv, das bewies das Team von Trainer Christoph Mamoser in der Vorsaison deutlich: Lediglich 19 Gegentore sind ein Top-Wert. Dafür fiel das Toreschießen schwer, sogar Absteiger Altheim machte mehr Tore als der Vize-Meister. Der Klassenerhalt wird kein leichtes Unterfangen.

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