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SV Ried

Ried und Klagenfurt enteilen der Zweitliga-Konkurrenz

Von Raphael Watzinger 04. November 2019 00:04 Uhr

Ried und Klagenfurt enteilen der Zweitliga-Konkurrenz
Nächster Sieg für Nutz und Grüll

RIED. Das Top-Duo der 2. Liga liegt bereits neun Punkte vor Drittem.

Bis zur 90. Minute lag die SV Guntamatic Ried auf Platz eins der 2. Fußball-Liga – durfte dank des 3:1-Heimerfolgs am Freitag gegen den SV Horn an der erstmaligen Tabellenführung in dieser Saison schnuppern. Dann traf aber Peter Zubak für Rivale Austria Klagenfurt zum späten 1:1-Ausgleich gegen Amstetten – die Kärntner übernahmen wegen der besseren Tordifferenz wieder den Platz an der Spitze. "Die Tabelle ist mir egal. Wir haben eine intensive Woche mit einer starken Leistung gekrönt, wollen einfach im Herbst noch so viele Punkte wie möglich machen", freut sich Ried-Trainer Gerald Baumgartner.

Sein Team lässt mit dem sechsten Liga-Sieg in Serie jetzt auch einen Uralt-Rekord wackeln: In der Saison 1994/95 fuhr das Team des damaligen Trainers Klaus Roitinger sieben Siege en suite ein. Es ist die bis dato längste Erfolgsserie der Rieder in den höchsten beiden Ligen Österreichs. Mit Siegen in den kommenden Spielen gegen den FAC Wien und Aufsteiger Dornbirn könnte eine neue Bestmarke aufgestellt werden. "Das spornt uns zusätzlich an", sagt Baumgartner.

Diese Dominanz macht sich auch in der Tabelle bemerkbar: Gemeinsam mit Leader Klagenfurt enteilten die Wikinger der Liga-Konkurrenz. Weil der dritte große Aufstiegskandidat Austria Lustenau gestern gegen Wacker Innsbruck eine 2:3-Heimniederlage einstecken musste, liegen die Vorarlberger schon neun Punkte hinter dem Top-Duo. In den kommenden drei Spielen vor der Winterpause soll eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr geschaffen werden. Das beinhaltet natürlich auch, dass im Winter keine Stützen den Verein verlassen: "Das wäre kontraproduktiv, wenn wir in dieser Situation jemanden ziehen lassen", sagt Baumgartner. Ob für den Aufstiegskampf nachgerüstet wird, wollte der Salzburger nicht verraten. Wie die OÖN erfuhren, sollen aber Gespräche geführt werden, ob Kelvin Arase, Kooperationsspieler von Rapid Wien, im Frühjahr ein Comeback im Innviertel gibt.

Selbstkritik von Djuricin

Lokalrivale Vorwärts Steyr verteidigte mit dem 2:2 gegen den GAK Platz eins in der Heimtabelle. 3000 Fans feierten den späten Ausgleichstreffer des eingewechselten Okan Yilmaz wie einen Sieg. "Für uns ist jeder Punkt in dieser Liga ein gewonnener Punkt", ist Steyr-Coach Willi Wahlmüller stolz auf sein Team. Hart mit sich selbst ins Gericht ging Blau-Weiß-Linz-Trainer Goran Djuricin nach der 1:5-Heimschlappe gegen Lafnitz: "Vielleicht habe ich die falschen Spieler aufgestellt, ich muss das auf meine Kappe nehmen."

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