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LASK

Souveräner LASK beim 3:1 gegen Klagenfurt

Von Günther Mayrhofer  23. Juli 2022 18:50 Uhr

3:1! Gelungener Bundesliga-Auftakt für den LASK

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PASCHING. Eine starke erste Halbzeit machte Lust auf mehr: Die Athletiker dominierten die Kärntner zum Auftakt der Fußball-Bundesliga.

Von Anlaufschwierigkeiten war beim LASK wenig zu sehen. Trainer Dietmar Kühbauer stellte mit Philipp Ziereis, Filip Stojkovic und Marin Ljubicic drei Zugänge in die erste Startelf der Saison - und alle drei deuteten an, dass sie Verstärkungen sein werden.

In der Vorbereitung hatte Kühbauer meist ein 4-2-3-1 spielen lassen, gegen Klagenfurt war es ein 4-3-3 - mit Branko Jovicic in der Mitte, der von Hyun-seok Hong und Peter Michorl flankiert wurde. War es eine Maßnahme gegen die Kärntner, die wie erwartet ebenso im 4-3-3 antraten? 

Der LASK dominierte die Klagenfurter

Ohne Zehner blieb für Sascha Horvath nur ein Platz auf der Bank. Michorl gab nach 54 Sekunden den ersten Torschuss ab und damit die Richtung vor. Mit viel Ballbesitz suchte der LASK geduldig nach der Lücke in der Kärntner Abwehr - manchmal zu geduldig für Kühbauer, der an der Outlinie dirigierte.

Nach acht Minuten drehte Klagenfurt-Torhüter Philipp Menzel eine Schuss von Keito Nakamura über die Latte, in der 14. Minute gewann der Japaner das Duell: Klagenfurt-Kapitän Nicolas Mahrer spielten einen Fehlpass, Hong leitete mit dem Kopf auf Ljubicic weiter, der alleine auf dem Weg zum Tor war. Sein Haken um den letzten Abwehrspieler verunglückte zwar, der 20-Jährige brachte den Ball aber in Richtung Nakamura, der nur noch einzuschieben brauchte - 1:0.

Viel lief beim LASK über Nakamuras linke Seite, das 2:0 fiel aber über die rechte: Goiginger und Stojkovic spielten sich durch, der Stanglpass des Montenegriners wurde zwar geblockt, doch Goiginger schaltete schneller als alle Abwehrspieler und  verwertete ins linke Eck (27.).

In der Defensive hatte der LASK mit Ziereis und Luckeneder die Lufthoheit, auf dem Boden waren die Räume zugestellt, Bei 29 Grad Celsius machte Torhüter Alexander Schlager Mitte der ersten Halbzeit Aufwärmübungen.

Ljubicic traf beim Bundesligadebüt

Das erste Mal eingreifen musste der Kapitän nach einem Eckball (50.). Das stand es schon 3:0 für den LASK, weil Ljubibic bei seinen starken Einstand nach dem Assist zum 1:0 auch ein Tor folgen ließ. Im schnellen Gegenstoß kickte er den Stanglpass von Nakamura über die Linie (49.). Im Cup gegen Schwaz eine Woche zuvor hatte die Leihgabe von Hajduk Split drei Mal getroffen.

Mit der Drei-Tore-Führung wurde der LASK etwas nachlässiger und ließ auch Offensivaktionen von Klagenfurt zu. Bei der besten lenkte Markus Pink den Ball aus spitzem Winkel akrobatisch an die Stange (59.). 

Klagenfurt-Trainer stellte auf 4-4-2 um, Kühbauer antwortete mit einem 4-2-3-1. Horvath kam für Hong in die Partie, Ljubicic wurde mit viel Applaus bedacht, als er vom zweiten neuen Mittelstürmer Efthymios Koulouris ersetzt wurde. Den ersten Torschuss des Griechen aus spitzem Winkel parierte Menzel (69.). 

Michorl sah Rot und fehlt gegen die Austria

Die Partie beendete der LASK in Unterzahl: Als Michorl in der 80. Minute Sinan Karweina im Mittelfeld von hinten auf die Achillessehne trat, wusste er sofort, was das bedeutete und schlug die Hände über dem Kopf zusammen: Schiedsrichter Harald Lechner zeigte ihm Rot, der 26-Jährige wird damit am kommenden Sonntag auswärts gegen die Austria fehlen. Mit einem Mann mehr gelang Markus Pink das 1:3 (89.).

 Der runderneuerte LASK zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, allerdings machte es Klagenfurt den Athletikern nicht allzu schwierig. Nach der schwachen Saison war es dennoch ein erstes Rufzeichen - noch ohne Robert Zulj, der von der Tribüne aus die Partie verfolgte.

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Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

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