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Fußball International

Das erwartet Ex-Ried-Coach Heraf bei seiner neuen Aufgabe

Von nachrichten.at   28. Dezember 2021 07:35 Uhr

Heraf Djuricin
Andi Heraf (li.) und Goran Djuricin greifen jetzt in München an.

MÜNCHEN. Zusammen mit Goran Djuricin als Co-Trainer soll Ex-Ried-Trainer Andreas Heraf den deutschen Drittligisten Türkgücü München aus dem Abstiegskampf führen.

Ex-Ried-Coach Andreas Heraf hat eine kuriose neue Aufgabe gefunden: Beim deutschen Drittligisten Türkgücü München sitzt er von Beginn weg nämlich auf einem echten Schleuderstuhl: Mit Heraf haben die Münchener den bereits siebenten Trainer in diesem Kalenderjahr vorgestellt. Der Wiener ist der Nachfolger des ehemaligen Sturm-Graz-Trainers Peter Hyballa, der bis Ende November tätig war.

Heraf nimmt mit einem alten Bekannten die „Mission Klassenerhalt“ in Angriff: Ex-Blau-Weiß-Coach Goran Djuricin, langjähriger Vertrauter Herafs, wird ihm bei seiner neuen Station als Co-Trainer zur Seite stehen. Zunächst steht für das Duo wohl mehr die Herausforderung im Vordergrund, schließlich haben sich am ersten von Migranten gegründeten Verein, der es in den deutschen Profifußball geschafft hat, schon zahlreiche Vorgänger die Zähne ausgebissen: In der rund eineinhalb-jährigen Phase der Drittliga-Zugehörigkeit haben die Münchner bereits mehrere Cheftrainer verschlissen. Und Heraf will natürlich mit aller Macht verhindern, allzu schnell in diese Türkgücü-Historie einzugehen.

Türkgücü liegt nach 20 Spieltagen in der 3. Liga auf Rang 16 und hat nur zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. In einer ähnlichen Situation hat Heraf in der Vorsaison auch die SV Ried in Österreichs Bundesliga übernommen - und mit den Innviertlern schlussendlich souverän den Liga-Verbleib gefeiert. Das hat auch die Türkgücü-Funktionäre überzeugt. „Ich freue mich natürlich hier zu sein. Es ist eine große Ehre und ich bin stolz, dass ich bei Türkgücü München arbeiten darf. Wir haben gute Gespräche geführt und schlussendlich hat man sich darauf geeinigt, dass wir diese Zusammenarbeit machen wollen. Ich freue mich schon auf die Herausforderung und auf die Spiele mit der Mannschaft“, so der 54-Jährige.

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