Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Anlaufprobleme der Corona-Impfung in Italien

Von nachrichten.at/apa, 02. Jänner 2021, 17:01 Uhr
Russland startete mit "Sputnik V" Massenimpfungen
(Symbolbild) Bild: APA/AFP

ROM. Knapp eine Woche nach dem symbolischen Auftakt der Corona-Impfungen hat Italien offiziell erst etwa 46.000 Dosen verbraucht.

Diese Zahl nannte das Gesundheitsministerium in Rom am Samstagmittag in seiner Online-Statistik. Nach Behördenangaben verfügt das Mittelmeerland, das bisher rund 75.000 Covid-Opfer registrierte, seit Jahresende über knapp 470.000 Dosen des Impfstoffs der Unternehmen Pfizer und Biontech. Nach dem Auftakt der Immunisierungskampagne vom Sonntag vor einer Woche laufen seit dem 31. Dezember Massenimpfungen. Mehrere Zeitungen berichteten jedoch am Samstag über Schwierigkeiten zum Start. Wie "La Repubblica" schrieb, fehlte es um den Jahreswechsel an Impfärzten und Mitarbeitern in Krankenhäusern. Viele Dienstpläne seien für "Routinetage" geplant gewesen und nicht für eine Großaktion. In dem 60-Millionen-Einwohner-Land soll am Beginn der Kampagne besonders das medizinische Personal selbst immunisiert werden.

Das Blatt zitierte den Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri damit, dass in Deutschland zwar deutlich mehr Dosen injiziert worden seien. Doch er wolle noch nicht von einer Verzögerung sprechen. Sileri hoffte, dass bis 6. Jänner alle 469.950 Dosen des ersten Wochenplans verabreicht werden könnten.

Deutliche Unterschiede zwischen den Regionen

Auffällig ist, dass es große Unterschiede bei den Impf-Quoten zwischen den Regionen gibt: Die reiche Lombardei im Norden des Landes, in der die Corona-Pandemie besonders stark zugeschlagen hat, liegt dabei deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt. Dort waren rund 80.000 Dosen eingetroffen. Bis Samstag kurz vor 14 Uhr waren nach der Statistik aber nur rund 2.170 (2,7 Prozent) davon gespritzt worden.

Die Zeitung "Corriere delle Sera" aus Mailand wies als Grund auch darauf hin, dass die Impfstoffe früher als erwartet eingetroffen seien. Viele Krankenhäuser hätten erst mit dem 4. Jänner als Start ihrer Aktivität geplant. Bisher haben sich in Italien nach Zahlen der Regierung mehr als 2,1 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.

mehr aus Weltspiegel

Flug mit Turbulenzen - 12 Verletzte im Luftraum der Türkei

Papua-Neuguinea: Mehr als 2000 Menschen lebendig begraben

Papst zelebrierte Messe anlässlich des Weltkindertages

1500 Schinken in Friaul gestohlen: 7 Festnahmen

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

1  Kommentar
1  Kommentar
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
spektator (2.077 Kommentare)
am 02.01.2021 17:38

na ja
aktiell wäre die Kurve (& eine Karte)
bei
https://lab.gedidigital.it/gedi-visual/2020/coronavirus-i-contagi-in-italia/ ?

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen