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Teuerung belastet Familien enorm: Essen teils nicht mehr leistbar

Von nachrichten.at/apa, 27. Mai 2024, 11:48 Uhr
Symbolbild Bild: colourbox

WIEN. Die Teuerung belastet Familien in Österreich enorm. Für eine ausreichende und gesunde Ernährung müssen Eltern mit zwei Kindern inzwischen mehr als tausend Euro monatlich einplanen.

Das zeigen die am Montag veröffentlichen Referenzbudgets der Schuldnerberatungen. Selbst ohne Autobesitz haben Paare mit zwei Kindern im Alter von 7 und 14 Jahren demnach monatliche Gesamtausgaben von 4.433 Euro, bei Alleinerziehenden sind es 3.704 Euro.

"Steigerungen sind alarmierend"

Gegenüber 2023 sind die monatlichen Kosten um mehrere hundert Euro gestiegen. Beim Referenzbudget für einen Haushalt mit einem Elternteil und zwei Kindern sind es um 300 Euro mehr als im letzten Jahr. Besonders stark sind die Preise fürs Heizen gestiegen, nämlich um 53 Prozent. Nahrungsmittel wurden um 11 Prozent teurer und Ausgaben für die soziale und kulturelle Teilhabe um 10 Prozent. Auch die Mietkosten haben sich deutlich erhöht, konkret um 8 Prozent.

"Die Steigerungen der Lebenshaltungskosten sind alarmierend," erklärte Johanna Steurer, Projektverantwortliche für die Referenzbudgets bei der ASB Schuldnerberatungen GmbH, der Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich. Immer mehr Menschen könnten finanziell nicht mehr mithalten. Das zeigten auch neue Zahlen zur Überschuldung, "wo hohe Lebenshaltungskosten als Überschuldungsgrund zunehmend an Bedeutung gewinnen", so Steurer. Essen sei für viele nicht mehr leistbar.

Alleinerzieher und Großfamilien häufiger von Armut betroffen

Die Referenzbudgets der Schuldnerberatungen werden jährlich berechnet und zeigen, wie viel Geld für verschiedene Haushaltstypen nötig ist, um sich ein angemessenes Leben mit einem Minimum an sozialer und kultureller Teilhabe leisten zu können. Sie sind laut ASB österreichweit die einzige Erhebung, die ausgabenseitig errechnet, wie viel für ein einfaches, aber gutes Leben notwendig ist. Erstmals gibt es auch Referenzbudgets für Paar-Haushalte mit vier Kindern und Haushalte mit einem Elternteil mit drei sowie vier Kindern. Haushalte mit nur einem Elternteil und Familien mit drei und mehr Kindern sind von Armut besonders häufig betroffen.

In den Referenzbudget werden keine regionalen Unterschiede berücksichtigt und es wird von einer Mietwohnung ausgegangen. Auch Kosten für ein Auto werden in den Referenzbudgets nicht eingerechnet. Laut ASB würden die durchschnittlichen monatlichen Gesamtkosten für ein Auto knapp unter 900 Euro betragen.

Die Schuldnerberatungen fordern, die Referenzbudgets neben der Armutsgefährdungsschwelle als offizielles Armutsmaß heranzuziehen und auch beim Existenzminimum zu berücksichtigen. Denn die Berechnung der Armutsgefährdungsschwelle basiere auf zwei Jahre alten Einkommensdaten (EU-SILC). Als armutsgefährdet laut offizieller Definition gilt, wer mit weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens der Gesamtbevölkerung auskommen muss. Für Alleinerziehende mit zwei Kindern und monatlichen Haushaltskosten von 3.704 Euro laut Referenzbudget liegt die Armutsgefährdungsschwelle bei 2.830 Euro und damit um 874 Euro unter dem ASB-Referenzbudget.

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162  Kommentare
162  Kommentare
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susisorgenvoll (16.808 Kommentare)
am 29.05.2024 12:41

Ist das schon alles pro Monat zu verstehen? 1.145 € für Nahrungsmittel halte ich für stark übertrieben! Wenn man selbst kocht und auch Aktionen nützt, dann kommt das Essen wesentlich billiger! Insbesondere mit Gemüse, mit Eintöpfen etc. Man kann auch vorkochen und portionsweise einfrieren, dann hat man nicht immer die Arbeit mit Kochen!

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Utopia (2.822 Kommentare)
am 29.05.2024 15:35

Vorkochen heißt nicht, dass es keine Zeit kostet.
Hochwertiges Essen ist das preiswertere Essen, ist aber zeitaufwändig.
Unter einer Stunde ist es kaum zu schaffen, manchmal stehe ich auch zwei Stunden in der Küche, aber nur für die Zubereitung der Mahlzeiten. Einkauf, Pflege des Gemüsegartens, Reinigung der Küche ist da noch nicht dabei.
Ich finde es brutal verantwortungslos und boshaft, Frauen mit Kindern zu sagen, es wäre möglich neben einer vollen Berufstätigkeit gutes preiswertes Essen zuzubereiten und nebenbei den ganzen Haushalt zu schupfen.
NEIN, ES IST NICHT MÖGLICH!!!!
Man schwindelt sich von einem Kompromiss zum nächsten.
Zu behaupten, wenn die Kinder ein paar Stunden fremdbetreut werden, wäre das für die berufstätige Mutter ausreichende Unterstützung, ist ein Hohn.

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KaLo (54 Kommentare)
am 29.05.2024 12:12

ok, wir haben "nur" ein Kind (mit 12 Jahren), aber wir zahlen weder monatlich "Schulkosten", noch brauchen wir jeden Monat hochgerechnet um die € 200,- für Schuhe/Gewand oder >€ 500,- für Kultur/Veranstaltungen. Außerdem bekommt man fürs Kind monatlich Familienbeihilfe, die sollte da schon auch berücksichtigt werden (sind bei einem 12-jährigen über € 200,-)

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tmg (53 Kommentare)
am 28.05.2024 17:04

Es ist mittlerweile unfassbar, wie wir in Österreich abgezockt werden. Die Preisunterschiede zu Deutschland sind hinlänglich bekannt. Dass wir das Niveau der Schweiz (Handel - nicht Gastronomie) teilweise erreicht oder sogar überschritten haben, dürfte weniger präsent sein . Die Löhne bei den Eidgenossen liegen 30 bis 50 Prozent höher. Wohnen ist zugegeben teurer.
Aber soll sich jede(r) selbst ein Bild davon machen.

https://www.lidl.ch/l/de/prospekt/lidl-aktuell-kw21/view/flyer/page/10?lf=HHZ

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vahida_maglajlic (342 Kommentare)
am 28.05.2024 14:10

So kam Normalhammer auf die "geniale" Idee, dass unsere Kinder Hamburger fressen müssen. Eine klassische Aussage von einem, der keine Ahnung hat, ob eine Leberkässemmel 10 oder 100 Euro kostet, weil die ohnehin der Chauffeur seiner Luxusdienstkarosse besorgt und daheim das Gesinde den Haushalt schupfen und kochen muss.

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westham18 (4.669 Kommentare)
am 28.05.2024 14:14

Aha — Ihre Kinder fressen.....Ich — esse — ab und zu — auch gerne — einen Hamburger....😉💥

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zlachers (8.197 Kommentare)
am 28.05.2024 16:10

Wahnsinn! 🤣🤣🤣🤣

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MannerW (2.834 Kommentare)
am 28.05.2024 20:09

Kann man eigentlich noch blöder kommentieren?
Phrasendrescherei!

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radfahrer1 (296 Kommentare)
am 28.05.2024 13:55

JA, die Konzerne wissen, dass der Österreicher auf alles mehr Wert legt! Und das wird gnadenlos ausgenutzt...
Denn die gleichen Sachen, (sogar viele aus Österreich und von heimischen Bauern), kosten bei uns um bis zu 70% mehr als in Deutschland!! Wie lange lassen wir uns noch am Schädel sche*****??

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radfahrer1 (296 Kommentare)
am 28.05.2024 13:46

Liebe Redaktion!
Was ist mit der Floskel passiert, die ihr vor paar Monaten gebracht habt, dass ein Haushalt in Ö durchnittlich 200 Euro für Lebensmittel brauch????
Auf Anfrage von Usern, habt ihr sogar ein "Argument" für diesen Bullsh*** gebracht!!!!

Wie soll man ihnen das hier glauben??

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Gugelbua (32.154 Kommentare)
am 28.05.2024 12:55

man sollte differenzieren welche bevölkerungs Schichten es sind man zu den Ärmsten zählt,
nicht zu übersehen ist daß Österreich zu den teuersten Ländern in Europa zählt,
"Qualität hat eben ihren Preis" 😀🤪😃🤣

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 12:55

Da manche ernsthaft meinen, ein Auto kostet 900€ im Monat habe ich mir die Mühe gemacht meine Ausgaben für das Auto rauszusuchen. Kilometerleistung habe ich mit 12.000km/Jahr angenommen:

Auto ist ein Skoda Fabia Kombi mit 95PS und guter Ausstattung. Also völlig ausreichend für eine Familie mit 2 Kindern.

Neupreis 14.150€ (über einen Importeur gekauft). Gerechnet wurde auf 10 Jahre mit Restwert 1000€. Ergibt einen Wertverlust von 109,58€/Monat.

Für Reparaturen nehme ich mit 1000€ im Jahr bereits einen sehr hohen Wert an, da in den ersten Jahren ja nichts anfällt.

Service nehme ich 700€ alle 2 Jahre an.

Monatliche Kosten:

Wertverlust 109,58€
Vollkasko inkl. Haftpflicht (65,56€) => über Versicherungsmakler
ÖAMTC 8,14€
Pickerl ca. 2,63€ => Pickerl ist in 10 Jahren 7 Mal fällig
Vignette 8,03€
Sprit = 88€ => 5,5l/100km je 1,60€/l
Reparaturen = 83,33€
Service = 29,17€
-----------------------
Gesamt = 394,44€/Monat

Nicht berücksichtigt wurden Parkgebühren und Tiefgarage, welche

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 12:57

aber primär die Stadtbewohner treffen, welche ja nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen sind.
Am Land hat fast jeder einen Stellplatz und Parken kosten meist nichts.

Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde die Pendlerpauschale, welche die Ausgaben wieder senkt.

Natürlich schauen die Kosten je nach monatlicher Kilometerleistung und Autogröße unterschiedlich aus, aber man muss weder ein teures Auto noch ein neues Auto kaufen.

Um 900€ kann man also locker zwei Autos fahren.

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Joshik (3.024 Kommentare)
am 28.05.2024 12:16

die Referenzwerte sind offensichtlich unrealistisch. warum Journalist:innen der OÖN nicht vor Veröffentlichung solcher Fantasie-Zahlen recherchieren, ist ein journalistisches Armutszeugnis.
.
und dann auch noch eine schockierende Headline, um Zugriffzahlen zu lukrieren. Qualitätsjournalismus sieht sicherlich anders aus.
.
das ist aber nicht erst seit gestern so..

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marboeck (179 Kommentare)
am 28.05.2024 12:58

Ich befürchte, das Problem sind nicht nur die OÖN sondern viele andere Medien auch: diese reißerische Schlagzeile gabs in den letzten Wochen immer wieder beim ORF. Fast wie bei bei einer ziemlich rechts stechenden Partei. Wer schaut da bei wem ab?

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jamei (25.537 Kommentare)
am 28.05.2024 11:12

Einzel-Personen-Haushalt per Monat laut der Statistik in diesem Artikel:
Körperpflege 35,-
Soziale und kulturelle Teilhabe 166,-
oder
Gesundheit(svorsorge) 40,-
Möbel, Ausstattung 88,-

Komische Statistik  wenn frau/mann € 35,-- per Monat für Körperpflege nur ausgibt......

Aber € 166,-- für Soziale oder Kulturelle Teilhabe ALSO das FÜNF FACHE!
Sind das dann kulturelle Stinker?

Die Gesundheit ist auch nur die HÄLFTE Wert zu den Möbel u. Ausstattungen.

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 14:26

Wie viel wollen Sie denn für Körperpflege ausgeben?
Seife, Zahnpasta, Duschgel.
Und falls Hygieneartikel da auch dazu zählen, so sollten ich um 35€ auch noch ein paar Rollen Klopapier und ein paar Taschentücher ausgehen.

Um 35€ kann man einiges kaufen.

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Utopia (2.822 Kommentare)
am 28.05.2024 10:15

Die Berechnung in obiger Tabelle beruht vermutlich auf den Zahlen, die von den verschuldeten Personen geliefert wurden.
Wenn man so wuchert, dann ist es keine Überraschung, wenn man in die Schuldenfalle tappt.

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 28.05.2024 09:58

Zahlen wie aus dem Kaffeesatz oder beim Würfeln.
Ich weiß nicht, wer da gefragt wird.
Auf der anderen Seite - ein Kilo Erdäpfel 3,50 - ein Wahnsinn.

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westham18 (4.669 Kommentare)
am 28.05.2024 10:03

Man kann Erdäpfel auch um 70 Cent kaufen.....💥

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 10:13

Habe letztens 1kg Bio Erdäpfel um 1,89€ gekauft.
Bzw. hab ich nochmals 25% weniger gezahlt mit Rabattsticker 😉

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StefanieSuper (5.220 Kommentare)
am 28.05.2024 09:53

Wenn man auf den Straßen die Jugendlichen beobachtet, wie sie mit ihren oft sehr teuren Smartphones beschäftigt sind und direkt in einen hinein laufen, dann kann man kaum verstehen, dass diese kein Geld zu essen und trinken haben. Man sollte also das Haushaltsgeld einmal in wichtige Dinge und weniger wichtige Dinge einteilen. Wenn man dann noch in der Zeitung liest, dass am Linzer Bahnhofsgelände um 4 Uhr morgens ein 14jähriger überfallen wurde, dann fragt man sich schon, was macht er da alleine? Wo sind die Eltern? Wenn man in der Stadt wohnt, dann könnte man auf ein Auto verzichten, denn da gibt es meist ein gut ausgebautes Angebot der Öffis. Wenn man auf dem Land lebt, dann braucht man vielleicht ein Auto, aber die Mieten sind meist niedriger. Viele junge Leute haben scheinbar auch das Gehen verlernt, sie fahren meist mit Scooter, damit sie sich nicht mehr selber bewegen müssen - fit werden sie dadurch sicher nicht!! Es liegt wohl am Lebensstil!

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 07:10

Derjenige der die 900€ im Monat für's Auto errechnet hat weiß wohl nicht, dass das Service nicht monatlich gemacht werden muss.

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Wolf73 (280 Kommentare)
am 28.05.2024 07:59

Unter Gesamtkosten fallen auch Kosten für die Beschaffung oder Leasing. Dann sind 900€ wieder gar nicht mehr so viel.

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 08:23

900€ sind verrückt viel.

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betterthantherest (34.786 Kommentare)
am 28.05.2024 08:39

2good4u

in der Gesamtkalkulation sind diese 900 Euro nicht drinnen.

Wie viele Paare mit 2 Kindern verdienen NETTO 5.333,-- Euro zusammen - ist das der Normalfall?

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spoe (13.901 Kommentare)
am 28.05.2024 08:40

Wertverlust, Kapitalkosten (Zinsen), Service, Versicherung, Sprit, Bereifung, Parken, Wäsche

Unter 500 schafft man wohl nur, wenn das Auto vor dem eigenen Haus parkt und nicht gefahren wird.

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 13:01

Detaillierte Auflistung siehe oben.
Da komme ich mit meinem Auto auf knapp 400€. Und das ist schon gut gerechnet mit Reparaturen.

Wer ein Auto braucht wohnt meist am Land, Wer am Land wohnt, hat meist einen Stellplatz vorm Haus. Auch Mietwohnungen verfügen am Land über Stellplätze.

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supercat (5.567 Kommentare)
am 28.05.2024 10:42

Und dann gibt es Familien die gleich zwei Autos leasen und gleichzeitig die Schulden für's Haus abbezahlen....und in den Urlaub fliegen, da müssen dann auch noch die Familienbeihilfe und das Kindergeld zweckentfremdet werden.

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betterthantherest (34.786 Kommentare)
am 28.05.2024 09:05

2good4U

Nehmen wir ein Beispiel:
Sie bauen einen Wert von 50.000,-- Euro innerhalb von 120 Monaten ab. Dann sind das 417 Euro.
Sie zahlen für so ein Auto ca. 135 Euro Haftpflichtversicherung und Steuer.
Bei jährlicher Fahrleistung 20.000 km zahlen Sie im Monat ungefähr 170 Euro für Sprit.
jedes 2 Jahr brauchen Sie einen Satz Reifen - pro Monat macht das ca. 28 Euro.

Das macht zusammen 750 Euro.

Damit bleiben für Service und Reparaturen (und die kommen sicher, wenn Sie 200.000 km mit Ihrem Fahrzeug fahren), sonstige Betriebskosten (Waschen, ...) Kosten für Parken, eventuell für ein paar Jahre eine (Teil-)kaskoversicherung, 1800 Euro pro Jahr übrig....

Eine Vollkasko für so ein Auto würde jährlich schon mehr als diese 1800 Euro ausmachen. (auch abhängig vom Alter des Lenkers etc.)

Also so extrem daneben wie Sie schreiben sind die 900 Euro Fahrzeugkosten pro Monat nicht.

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 13:02

Wer wird gezwungen sich ein 50.000€ Auto zu kaufen?!

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 28.05.2024 07:06

Ein am Land deutlich häufigeres Szenario ist eine Familie mit 2 Kindern und 2 Autos.
Wie wir jetzt ja gelernt haben kostet ein Auto knapp 900€ im Monat.
Ersetzen wir also die 212€ für Öffis mit knapp 1800€ für die beiden Autos, so braucht eine Familie mit 2 Kindern und 2 Autos ca. 6200€ im Monat.

Und das für ein Minimum an sozialer und kultureller Teilhabe wohl gemerkt.
Unter 9.000€ im Monat braucht man demnach über's Haus bauen gar nicht nachdenken.

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AlfaSpider (92 Kommentare)
am 28.05.2024 06:20

Miete und Betriebskosten €600,00 wo gibts die Wohnung?

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spoe (13.901 Kommentare)
am 28.05.2024 08:41

So viel kosten schon manche Studentenheime mit 1 Zimmer.

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supercat (5.567 Kommentare)
am 28.05.2024 10:38

Das entspricht der Norm

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westham18 (4.669 Kommentare)
am 27.05.2024 21:47

"Essen teils nicht mehr leistbar".....sorry, man sollte halt schauen, wann man wo was kauft, dann kommt man in unsrem Land auch mit wenig Budget immer noch leicht über die Runden.....😉💥

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MannerW (2.834 Kommentare)
am 27.05.2024 20:59

Nur mal ganz leise und vorsichtig in den Raum gestellt: die jährlichen Lohnerhöhungen sind jetzt wo zu finden? 🤨

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Joshik (3.024 Kommentare)
am 27.05.2024 20:55

Nahrungsmittel Alleinstehend - 425 monatlich.
.
wie kommt die Schuldnerberatung auf solche Fantasie-Zahlen - und warum recherchiert die OÖN da nicht ordentlich, bevor sie einen Artikel mit einer derartig schockierenden Schlagzeile veröffentlicht???
.
mich wundert's nicht, dass Depressionen und Ängste in der Gesellschaft laufend zunehmen - und leider spielen da Medien eine unrühmliche Rolle.

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Joshik (3.024 Kommentare)
am 27.05.2024 20:48

es ist absolut unklar, wie diese Fantasie-Zahlen zustande kommen - und es ist traurig, dass diese Zahlen ohne jegliche Gegenrecherche publiziert werden.
.
Beispiele (aufgrund obiger Fantasie-Referenzwerte)
Stromverbrauch Alleinstehend --- 4400 kWh jährlich !!!
Alleinerziehend + 2 Kinder --- 10900 kWh jährlich !!!
.
der gleiche Zinober bei den Miete/Betriebskosten. jede/r kann sich selbst die Mietfläche ausrechnen, um zu erkennen, dass diese Zahlen aufgeblasen sind
.
Ausgaben für Kultur/Veranstaltungen: ebenso aufgeblasen
.
was mir in diesem Referenzbudget fehlt, sind hingegen durchschnittliche Finanzierungskosten (Kredite) für die jeweiligen Haushaltsgrößen
.
ausserdem besteht ein Budget nicht nur aus Ausgaben. ohne Ausweisung von Förderungen, Beihilfen und Alimente ist eine Aussage über die Armutsgefährdung völlig unglaubwürdig.
.
ich hätte mir von der Schuldenberatung wesentlich mehr Ehrlichkeit erwartet.

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 27.05.2024 21:01

Ich brauche 4000kWh im Jahr.
Allerdings inkl. Wärmepumpe und für 150m2.

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Joshik (3.024 Kommentare)
am 28.05.2024 12:10

das heisst, nicht einmal du erreichst den völlig unrealistischen Referenzwert der Schuldnerberatung für Alleinstehende
.
warum da die Redaktion der OÖN nicht gewissenhaft recherchiert, ist ein journalistischesTrauerspiel. es stellt sich aber auch die Frage der wirtschaftlichen Kompetenz der Autorin/des Autors.
.
offensichtlich ist das der Chefredaktion völlig gleichgültig. Hauptsache, eine schockierende Headline - und Clickbaiting, was das Zeug hält.

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Sonnentag (211 Kommentare)
am 27.05.2024 18:52

Das Geld das uns diese Bundes- und Landesregierung kostet einfach an sozial Schwache verteilen!

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marboeck (179 Kommentare)
am 27.05.2024 18:45

Also diese Zahlen hat wahrscheinlich irgendjemand gewürfelt. Diese entbehrten ja total der Realität. 2500 € im Jahr für Nachmittagsbetreuung, 6700€ für Kultur und in Veranstaltungen im Jahr…. Und z. B. auch bei Lebensmitteln wurde sehr großzügig kalkuliert.
Da braucht man nicht von ‚Armutsgefährdung‘ sprechen.

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zlachers (8.197 Kommentare)
am 27.05.2024 19:05

2500 € im Jahr für Nachmittagsbetreuung… wenn man mehr verdient kostet das auch mehr. Kann schon sein das einige das wirklich im Jahr zahlen müssen. Aber das sind dann ganz sicher nicht die, die von armutsgefährdung getroffen werden können.

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zlachers (8.197 Kommentare)
am 27.05.2024 19:09

Und ein wirklich von Armut gefährdeter Mensch, gibt im Jahr für Kultur und in Veranstaltungen, genau 0 € aus. Weil er das gar nicht kennt, und auch noch nie irgendwo dabei war! Er weiß nicht einmal das es das gibt. Hätt ich jetzt auch nicht gewusst, aber vorstellen kann ich’s mir! Kostet mich auch 0 € im Jahr!

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ElmarPutz (1 Kommentare)
am 28.05.2024 07:58

Sie haben keine Ahnung, was Nachmittagsbetreuung kostet

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marboeck (179 Kommentare)
am 28.05.2024 12:52

Sie schon???

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zlachers (8.197 Kommentare)
am 27.05.2024 18:27

So richtig arm ist man erst dann wenn man vor seinen Kleiderschrank steht und am liebsten zum heulen anfangen würde, weil‘s so richtig, richtig ärmlich ausschaut dadrin. Und man sich weil man eben auch essen muss, niemals ( einige Jahre lang) keine neue Kleidung kaufen kann. Die Leute die immer schön neu gekleidet sind, gibt’s genug, denen glaube ich’s nicht das sie arm sind. Die haben auch die Gewohnheit mit Lebensmitteln genauso umzugehen wie mit ihrer Kleidung, einmal anziehen - entsorgen. Brot von gestern - wegwerfen. Essen was von kochen übrig bleibt-wegwerfen. Das sind aber auch diese Leute die stets jammern Zuwenig haben.

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zlachers (8.197 Kommentare)
am 27.05.2024 18:30

*** Zuwenig zu haben.
Und wenn sie nicht gestorben sind, jammern sie noch heute.
Alles nur Show um noch mehr zu bekommen.

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MannerW (2.834 Kommentare)
am 27.05.2024 18:41

Ah geh, bitte!
Einen relativ vollen Kleiderschrank mit wegwerfen von Lebensmitteln vom Vortag gleichzusetzen ist ein miserabler Vergleich.

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