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Wie Verbrecher moderne Technik missbrauchen

28. November 2020 00:04 Uhr

Wie Verbrecher moderne Technik missbrauchen
„Der Dieb von morgen hat Tastatur statt Brecheisen“, warnt der KfV.

WIEN. Auch Verbrecher wissen Technik für ihre Machenschaften einzusetzen.

Eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) sieht im Missbrauch von 5G-Funknetz, Cloud-Diensten und Quantencomputern die Kriminalität der Zukunft. Fazit: Der Rechtsstaat müsse sich wappnen, um künftig nicht hinterherzuhinken. Vor allem Supercomputer, die auf quantenmechanischen Prozessen basieren, seien künftig eine gefährliche Waffe für Kriminelle, denn selbst komplexe Passwörter können damit in Sekundenschnelle geknackt werden, warnt Armin Kaltenegger vom KfV. Eine der herausforderndsten Zukunftsfragen sei, ob und wie der legale Zugang zu Quantencomputern eingeschränkt werde.

Auch "Deep-Fakes" – gefälschte, aber täuschend echt wirkende Video- und Audiofiles – würden immer besser werden. So könnten Cyber-Verbrecher die Stimme und Erscheinung eines Unternehmers fälschen, um dessen Mitarbeiter zu Geldüberweisungen aufzufordern.

Auch mit 5G kommen Risiken. Denn Hacker können damit rascher Daten stehlen. "Der Dieb von morgen hat eine Tastatur statt Brecheisen und Dietrich." Das Tempo der Digitalisierung mache gesetzliche Reformen erforderlich, so KfV-Direktor Othmar Thann.

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