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Steyr

Endlich nicht Favorit: Ist das die Goldformel für Nußbach?

Von Gerald Winterleitner 21. Februar 2019

Endlich nicht Favorit: Ist das die Goldformel für Nußbach?
Nußbachs Kapitänin Marlene Hieslmair am Netz

NUSSBACH, FREISTADT. Faustball-Bundesliga: Die Kremstalerinnen treffen morgen beim "Final3" im Halbfinale auf Wels. Endspielgegner wäre Laakirchen.

Zum bereits achten Mal haben sich die Damen von Union Haidlmair Nußbach für ein "Final3" qualifiziert, fünfmal davon waren sie auch im Endspiel, zum Staatsmeistertitel reichte es allerdings erst einmal. Abseits dieser Statistik ist diesmal in Freistadt für die Kremstalerinnen aber vieles anders und neu: Erstmals seit drei Jahren sind sie nicht als Sieger des Grunddurchgangs automatisch für das Endspiel gesetzt. Morgen ab 17 Uhr müssen sie daher zuerst ins Halbfinale gegen Wels, am Samstag ab 16 Uhr würde Laakirchen dann im Finale warten.

"Wir sind heuer nicht in der Favoritenrolle. Diese hat uns doch unter Druck gesetzt", sagt Kapitänin Marlene Hieslmair, "so bietet sich für uns aber die Chance, die Halle vor dem möglichen Finale schon einmal zu bespielen." Vielleicht sei genau dies der Schlüssel zum Erfolg, der in den vergangenen Jahren häufig den Weg zum Triumph versperrt hatte.

Ein Spiel zum "Aufwärmen"

Im Vorjahr hatte es ebenfalls in Freistadt eine Endspielniederlage gegen Laakirchen gegeben. Die heuer noch unbesiegten Papierstädterinnen dominierten die Hallensaison, haben nun aber den Nachteil, diesmal kein "Aufwärmspiel" in der Freistädter Halle zu haben.

Trotzdem sollte Nußbach auch Wels mit Angreiferin Tanja Weigert nicht auf die leichte Schulter nehmen. Allerdings fehlt der langjährigen Teamangreiferin nach vielen Verletzungen ein wenig die Spielpraxis. Hieslmair: "Wir müssen ein gutes Spiel abliefern, der Rest spielt keine Rolle."

Dass seine Mädels diesmal ein Spiel zum Testen haben, empfindet Trainer Marco Salzberger zumindest nicht als Nachteil: "Das bietet die Chance, dass wir uns auf diese ungeliebte Halle ein wenig einstellen. Unser Ziel ist einzig die Goldmedaille."

Ausgeglichene Bilanz

Setzt sich Nußbach gegen Wels durch, dann kommt es zum dritten Mal in Serie zum Finalduell mit Laakrichen. Die Bilanz ist mit je einem Titel ausgeglichen. "Laakirchen ist in der Halle national sicher der stärkste Gegner", sagt Salzberger: "Kampfstark und voll Selbstvertrauen. Aber wir wollen den zweiten Meistertitel."

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