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Kunstrasenplatz in Bad Ischl steht vor Realisierung

BAD ISCHL. Verein hat Fördervereinbarung mit dem Land Oberösterreich einstimmig angenommen.

"Ein historischer Tag für Bad Ischl" Kunstrasenplatz steht vor Realisierung

Stadtrat Johannes Kogler, Bürgermeister Hannes Heide, SV-Präsident Josef Zeppetzauer, Vizebürgermeister Anton Fuchs Bild:

Nach jahrelangen Verhandlungen hat das Kunstrasen-Projekt des SV Zebau Bad Ischl mit der Unterschrift unter die beiden wichtigsten Dokumente einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Einerseits wurde die Fördervereinbarung mit dem Land Oberösterreich bei der Generalversammlung einstimmig von den Vereinsmitgliedern abgesegnet. Gleiches gilt für den Flächennutzvertrag für das Grundstück, das der Stadt Bad Ischl gehört.

"Es ist ein historischer Tag für Bad Ischl und den Fußball. Vor allem aber für die Jugend und den Fußball-Nachwuchs in Bad Ischl", so Bürgermeister Hannes Heide, Vizebürgermeister Anton Fuchs und Stadtrat Johannes Kogler.

Auch Bad Ischls Präsident Josef Zeppetzauer, der in sehr langen Verhandlungen mit dem Land Oberösterreich ein hervorragendes Ergebnis erzielen konnte, war stolz. "Es freut mich, dass das Projekt über Parteigrenzen hinaus so unterstützt wird. Wir haben Fußballer aus elf verschiedenen Nationen im Verein, haben auch eine wichtige Integrationsaufgabe."

Dass die Verhandlungen so lange gedauert haben, lag auch an den strengen und genauen Vorgaben des Landes Oberösterreich, ehe jetzt mit der Fördervereinbarung, welche die finanzielle Unterstützung durch das Land regelt, das erste Grüne Licht gegeben wurde. Jetzt muss der Verein die endgültigen Baupläne einreichen, und die Gutachten – von Licht bis zu Schallschutz einholen – um in die Bauverhandlung gehen zu können.

Ein Schicksal wie beim Nachbarverein SK Strobl, der seinen Kunstrasenplatz zuletzt deshalb nicht genehmigt bekam, weil beim Land Salzburg der Schutz von Motten wichtiger ist, sollte nicht eintreffen. Im Gegensatz zu Strobl ist das Kaltenbach-Areal seit 40 Jahren als Sportplatz gewidmet. In Strobl scheiterte man zuletzt (vorerst) an der Umwidmung.

Bürgermeister Hannes Heide: "Man darf nicht vergessen, dass bereits in den Siebziger Jahren versprochen wurde, in Kaltenbach gleich nach der Fertigstellung der Tennisplätze auch einen ordentlichen Sportplatz zu bauen. Das ist dann leider ausgeblieben."

Zahlreiche Gönner

Bei der Aufbringung des finanziellen Eigenanteils ist der SV Zebau Bad Ischl ebenfalls auf einem sehr guten Weg. Neben der Unterstützung durch Land Oberösterreich und Stadtgemeinde Bad Ischl hat der Verein auch einige weitere Förderungen, wie zum Beispiel die Kunstrasenförderung des OÖ-Fußballverbands in Aussicht. Auch Eigenarbeiten werden gegenverrechnet, ebenso haben bereits zahlreiche Gönner eine Unterstützung zugesagt, sobald auch wirklich gebaut wird. Eine Bausteinaktion ist ebenfalls geplant. Dass die Wahl eines Kunstrasens als Spielfläche unabdingbar ist, weiß jeder, der im Salzkammergut auch nur ein Mal einem Ball nachgelaufen ist.

Derzeit müssen alle Vereine der Region im Winter monatelang nach Gmunden, Obertraun oder noch weiter ausweichen, um im Freien auf einem Kunstrasen trainieren zu können, während die Naturrasenplätze gefroren sind. Die Vereine erzielen mit der Vermietung der Plätze hohe Einnahmen. Diese werden auch in Bad Ischl reichen, um die Instandhaltung des Platzes zu garantieren.

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Artikel 14. März 2018 - 05:04 Uhr
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