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Salzkammergut

Badegäste verärgert: „Wohnmobile breiten sich auf unsere Kosten aus“

Von Von Gerhard Hüttner   19. August 2010 00:04 Uhr

Badegäste verärgert: „Wohnmobile breiten sich auf unsere Kosten aus“
Gestern war’s ruhig am Badeplatz Alexenau, aber bei Badewetter raufen sich Camper und Badegäste um die Plätze.

WEYREGG. Wohnmobile auf dem öffentlichen Badeplatz Alexenau verärgern die Badegäste: „Die breiten sich aus und fahren ihre Markise aus“, fühlt sich ein Gast verdrängt. Eine Handhabe gegen diese Camper gibt es nicht.

„Wir fahren seit Jahrzehnten zum Badeplatz in der Alexenau“, meldet sich ein OÖN-Leser aus Attnang-Puchheim. Dass sich direkt vor dem öffentlichen Badeplatz Wohnmobile breitmachen, hat es immer schon gegeben. „Heuer ist es aber ganz schlimm“, schildert der Mann: Immer stünden vier, fünf Wohnmobile vor dem Uferstreifen und blockierten mit ausgefahrenen Markisen den Badeplatz. „So kann es nicht weitergehen“, ärgert sich der Mann. Mit seiner Beschwerde ist er überall abgeblitzt: „Kein fühlt sich zuständig.“

Franz Lohninger von der Straßenmeisterei Seewalchen bestätigt die Schilderungen des Attnang-Puchheimers. „Man hat keine rechte Handhabe dagegen.“ Wohnmobile könnten bis zu 24 Stunden stehen, dann müssten sie weiterfahren. „Man kann sie nicht gleich verjagen“, betont Lohninger. Im Übrigen stünden dort nicht bloß ein paar Wohnmobile, sondern in der angrenzenden Wiese an die 50 – offensichtlich mit Duldung des Naturschutzes.

„Dauerparken darf man dort nicht“, sagt Bürgermeister Klaus Gerzer. Dass Wohnmobil-Besitzer den Badegästen den Platz wegnähmen, sei „nicht in unserem Interesse“. Gerzer ist mit der Situation in Alexenau generell nicht zufrieden: Dort gibt es nicht nur öffentliche und einige Privat-Badeplätze, sondern viele verpachtete Privatgründe. „Die Situation dort ist wirklich nicht sehr glücklich“, schildert der Weyregger Bürgermeister. Vor allem das öffentliche WC sei maßlos überfordert. Die Camper benutzten nicht nur die Toilette, sie waschen dort ihr Geschirr ab, grillen und lassen den Müll liegen und stehen.

„Wir müssen uns etwas einfallen lassen“, denkt Gerzer daran, dass die Gemeinde mittelfristig den Bereich Alexenau unter die Lupe nehmen wird. Schließlich gehörte auch die Parkplatzsituation noch verbessert.

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