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Mühlviertel

Rohrbach punktete zum Jahreswechsel mit niedrigster Arbeitslosenquote

Von OÖN   12. Januar 2021 00:04 Uhr

Rohrbach punktete zum Jahreswechsel mit niedrigster Arbeitslosenquote
Vor allem in der Gastronomie sind die Mitarbeiter noch in Kurzarbeit.

ROHRBACH. Im Dezember lag die Arbeitslosenquote im Bezirk Rohrbach bei 3,7 Prozent

Zwar macht die Pandemie auch um Rohrbach keinen Bogen, was die Arbeitslosenzahlen betrifft, gehört man im Oberen Mühlviertel immer noch zu den Spitzenreitern. Die geschätzte Arbeitslosenquote betrug per Ende Dezember im Bezirk Rohrbach 3,7 Prozent und ist damit weiterhin die niedrigste im Bundesland. Die Arbeitslosenquote in ganz Oberösterreich betrug im Dezember 7,3 Prozent.

908 Personen ohne Job

In absoluten Zahlen waren per Ende Dezember 908 Personen arbeitslos. Zusätzlich befanden sich 188 Personen in einer Aus- oder Weiterbildung, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahres-Dezember betrug die Veränderung der Arbeitslosigkeit im Bezirk nur mehr plus 10,7 Prozent.

Auch die Steigerung der Arbeitslosigkeit bei den über 50-Jährigen ist mit plus 16,4 Prozent inzwischen unter dem Oberösterreich-Schnitt von plus 20,8 Prozent gefallen.

Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen bei den Jugendlichen unter 25 Jahre ist mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahres-Dezember von rund 10 Prozent genau im OÖ-Trend.

Bei den offenen Stellen hielt auch zum Jahresende der positive Trend an: Es waren per Ende Dezember insgesamt 442 offene Stellen gemeldet, davon sind 300 sofort verfügbar und 142 in nächster Zeit zu besetzen. Derzeit sind 45 sofort verfügbare offene Lehrstellen beim AMS Rohrbach gemeldet. Das heißt, hier hätte schon jemand eine Lehre beginnen können. Demgegenüber sind 15 Jugendliche als lehrstellensuchend gemeldet.

2020 Jahr der Kurzarbeit:

Insgesamt haben im Bezirk Rohrbach 951 Betriebe in den 3 Phasen seit März 2020 um Kurzarbeit angesucht. Betroffen waren in diesen Betrieben rund 9200 Personen, wobei bei allen Zahlen Mehrfachansuchen enthalten sind. Für diese Betriebe wurden insgesamt rund 32,5 Millonen Euro genehmigt und teilweise bereits ausbezahlt.

Derzeit sind noch 245 Betriebe mit rund 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kurzarbeit. Von diesen 245 Betrieben sind 113 den besonders gebeutelten Branchen Gastronomie oder Beherbergung zuzurechnen.

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