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Mühlviertel

Die Garten-Eden-Fahnen bekommen zweites Leben

Von OÖN   20. Mai 2020 00:04 Uhr

Die Garten-Eden-Fahnen bekommen zweites Leben
Arcus-Mitarbeiter nähten aus Fahnen neue Taschen.

AIGEN-SCHLÄGL. Nachhaltig auf allen Linien sollte die letztjährige Landesgartenschau sein – das gilt natürlich auch im Nachhinein

Die Landesgartenschau in Aigen-Schlägl ist zwar Geschichte, vieles blieb aus dem Vorjahr aber erhalten – ganz dem Nachhaltigkeitsgrundsatz des Bio.Garten.Eden folgend. Die Fahnen etwa, die in der Oase Werkstatt kreativ umgestaltet wurden.

Einige der ausgedienten Werbefahnen für den Bio.Garten.Eden erlebten ja bereits im Fasching als Kostüm ein Comeback. Nun bekamen auch die restlichen 20 Fahnen und Vorhänge eine zweite "Karrierechance": In einer Kooperationsarbeit der beiden Arcus-Einrichtungen Oase Werkstatt Haslach und der Ameisberg Werkstatt Sarleinsbach wurden Badetaschen, Rucksäcke und Tischläufer genäht. Mit ihrer kostenlosen Arbeit haben sich die Arcus-Mitarbeiter in den Dienst der guten Sache gestellt: Der Verkaufserlös geht an die demenzfreundliche Region Rohrbach. Erhältlich sind die kreativen Stücke im Shop der Stiftsbrauerei Schlägl, in der Stiftspforte sowie in der Oase Werkstatt.

Demenzfreundliche Region

"Das Herz wird nicht dement" heißt dieses Projekt. Schon im Vorjahr wurde im Zuge der Landesgartenschau der "Garten der Erinnerung" für Demenz-Patienten beim Klinikum Rohrbach eröffnet.

Ein sinnvolles Engagement, wie Bezirkshauptfrau und SHV-Obfrau Wilbirg Mitterlehner findet: "Ich schätze das Gemeinschaftsprojekt für den demenzfreundlichen Bezirk Rohrbach im Sinne der Nachhaltigkeit unserer Landesgartenschau ganz besonders. Die Strahlkraft der Gartenschau findet somit ihre Fortsetzung und dient der Bevölkerung unseres Bezirkes."

Was blieb vom Bio.Garten.Eden

Dieses Projekt ist nicht die einzige Spur, welche die Landesgartenschau hinterlassen hat. Auch 95 Prozent des Geländes mit dem Wegenetz rund um das Stift Schlägl, die Bioschule und die Schlägler Terrassen bleiben bis mindestens 2024 bestehen. "Das Gelände ist offen und begehbar und auf mehr als 4000 m2 werden weiterhin Blumen blühen", verrät Gartenschau-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger. Geplant ist außerdem ein neuer Beziehungsweg, der Paare einlädt, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und an sieben Stationen Impulse und Anregungen für die Beziehung zu holen. "Als erste Landesgartenschau mit Bio- Zertifikat im landwirtschaftlichen Bereich ist es gelungen, nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich zu überzeugen. Diesen Weg gehen wir weiter", sagt Kneidinger, die "den Schwung der Landesgartenschau auch für künftige Veranstaltungen mitnehmen" möchte. Und hier wären für heuer einige geplant gewesen, welche natürlich auf 2021 verschoben werden müssen.

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