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Linz

Corona-Krise verbesserte Linzer Luft

Von nachrichten.at   27. Oktober 2020 13:59 Uhr

Landesrat Stefan Kaineder und Regina Pürmayr bei der Messstation Römerberg, die heuer deutlich bessere Luftwerte für Linz liefert.

LINZ. Nicht alles ist schlecht in diesen Tagen. Die Linzer Luft etwa. Sie wurde nicht zuletzt wegen des Corona-Lockdowns im Frühjahr sogar merklich besser.

Der Beweis dafür findet sich in den Messdaten jener Station, die normalerweise jeden Grenzwert locker sprengt: die Linzer Luft-Messstelle Römerberg. Sie wird heuer im Jahresmittel erstmals klar unter dem Grenzwert der EU-Luftqualitätsrichtlinie (40 µg/m³) liegen wird. Regina Pürmayr, Leiterin der Gruppe Luftgüte und Klimaschutz des Landes Oberösterreich, geht im Jahresmittelwert für 2020 sogar von einem Wert „leicht unter 35 µg/m³“ aus.

Hauptverantwortlich dafür war der Corona-Lockdown im Frühjahr und dem dadurch massiv verringerten Verkehrsaufkommen über Wochen. Dabei hatte der Messwert an der Station Römerberg in den vergangenen fünf Jahren schon kontinuierlich nach unten gezeigt, sich von einem Jahresmittelwert von 48 µg/m³ (2015) auf 42,1 µg/m³ (2019) verringert.

So muss es weitergehen, fordert Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Dafür brauche es aber „überzeugende verkehrspolitische Maßnahmen“, wie den raschen und wirksamen Ausbau des öffentlichen Verkehrs. 

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