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Linz

Rasten unter Palmen: Neue Idee für Donaustrand

Von Christopher Buzas   05. Februar 2014 05:44 Uhr

Rasten unter Palmen: Neue Idee für Donaustrand
Werden die Pläne von Goufas Realität, dann soll der Strand ein Ort zum Entspannen werden. Rendering: Goufas/Supastudio

LINZ. Im Konzept von Sigi Goufas stehen vor allem gastronomische Vielfalt und Gemütlichkeit im Vordergrund.

In die Pläne, an der Linzer Donaulände einen Strand zu errichten, kommt erneut Bewegung. Erste Ideen, wie eine solche Zone aussehen könnte, sind bei der Stadt ja bereits eingegangen. Nun liegt unter dem Titel Donaustrand Linz ein weiteres Konzept vor.

Ausgearbeitet hat dieses mit Sigi Goufas eine in der heimischen Gastronomie- und Eventszene bekannte Persönlichkeit. "Ich möchte keinen Partystrand machen, sondern einen Ort zum Entspannen bieten", sagt Goufas, der sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt und in Graz an der Umsetzung eines ähnlichen Konzeptes beteiligt war.

Sand, Palmen und Getränke

Um viele Gäste an einen Donaustrand zu locken, bedarf es nicht viel, so Goufas. "Wichtig sind Sand, Palmen und Getränke." Vor allem Gastronomen, die keinen eigenen Gastgarten haben, möchte der gebürtige Steyrer für das Projekt gewinnen. "Es soll ein kleines Gastro-Dorf mit mehreren Anbietern entstehen", sagt Goufas.

Ergänzt werden soll dieses durch in der Mitte aufgestellte Holztische. Das Vorbild ist dabei der Wiener Rathausplatz. Außerdem möchte Goufas das Areal mit für die Besucher kostenlosen Strandsesseln ausstatten.

Wird der Donaustrand Realität und erhält Goufas den Zuschlag, dann würde der Donaustrand erst im kommenden Jahr im vollen Umfang zur Verfügung stehen. Für den heurigen Sommer plant der 46-Jährige eine abgespeckte Version. "Alles andere wäre aufgrund der knappen Vorlaufzeit nicht möglich."

Als Standort schwebt ihm der Bereich zwischen dem Lentos und dem Brucknerhaus vor. Auf rund 2000 Quadratmetern soll sich der Donaustrand ausbreiten.

Von einem Standort beim Parkbad, von dem zuletzt immer wieder die Rede war, hält er wenig. "Was wäre das für ein Signal? Kein Tourist, der mit dem Schiff ankommt, würde den Strand dann sehen." Dass seine Idee bei der Bevölkerung Anklang findet, zeigt die von Goufas eingerichtete Facebookseite Donaustrand-Linz mit mehr als 5400 "Likes".

Nicht das erste Konzept

Das Konzept von Goufas, wie ein Strand an der Donau aussehen könnte, ist nicht das erste. Auch die Linzer Agentur Feel hat dazu, wie berichtet, Ideen ausgearbeitet und bei der Stadt eingereicht. Die Politik spricht sich mittlerweile ebenfalls für einen Donaustrand aus und diskutierte darüber in der jüngsten Gemeinderatssitzung. In den kommenden Wochen sollen Fachabteilungen des Magistrats noch Punkte klären, damit es zu einer Umsetzung kommen kann.

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