Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:17 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:17 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Linz

Bewohner von Zweitwohnsitzen sollen zahlen: SP, Grüne, KP für neue Steuer

LINZ. Mit der Alkoholsteuer ist die Linzer SP gescheitert. Doch für die Idee einer „Zweitwohnsitzabgabe“ fanden die Sozialdemokraten im Linzer Gemeinderat eine Mehrheit.

Bewohner von Zweitwohnsitzen sollen zahlen: SP, Grüne und KP für neue Steuer

Ein Wunsch aus Linz: Steuer für Zweitwohnsitze Bild: Weihbold

 

Gemeinsam mit den Sozialdemokraten stimmten die Grünen und die KP-Mandatarin für die Steuer-Idee. Nach der Vorstellung des Linzer Finanzstadtrates Johann Mayr (SP) sollen die Bewohner von Zweitwohnungen extra zur Kassa gebeten werden. „Durchschnittlich würde das pro Wohnung jährlich 400 Euro ausmachen“, sagt Mayr.

Eine derartige Abgabe ist im Grunde nicht neu. In Vorarlberg gibt es diese Steuer, ebenso in Kärnten. Begründung für eine solche Steuer ist, dass die Bewohner von Zweitwohnsitzen zwar die Infrastruktur der jeweiligen Gemeinde benutzen, die Kommune aber keine Bundesertragsanteile für diese Bürger bekommt. Linz erhält pro Hauptwohnsitz-Bürger jährlich 1100 Euro vom Bund. Für die 26.000 Bewohner von Nebenwohnsitzen kriegt die Stadt aber nichts.

Beschließen konnte das Linzer Stadtparlament eine solche neue Steuer nicht, lediglich eine Aufforderung an das Land, eine solche Abgabe einzuführen.

VP, FP und BZÖ enthielten sich der Stimme. Die Sprecher von VP und FP räumten ein, dass die Idee zwar überlegenswert sei. „Der Teufel steckt aber im Detail“, so die VP. „Man darf nicht alle Zweitwohnsitzbewohner über einen Kamm scheren“, meinte der FP-Sprecher. (gsto)

Kommentare anzeigen »
Artikel 12. März 2011 - 00:04 Uhr
Mehr Linz

Linzer aus der Wohnung gelockt und verprügelt

LINZ. Im Stadtteil Neue Heimat kam es gestern vor einem Wohnhaus zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen ...

Hein hält an Seilbahn fest: "Sonst droht uns im Süden ein massives Problem"

LINZ. Eine S-Bahn-Verbindung zum Hauptbahnhof wird es frühestens 2026 geben.

"Der Handel hat schon viele Stürme erlebt, er wird auch diesen überstehen"

LINZ. Innenstadt-Kaufleute diskutierten in den Promenaden Galerien digitale Herausforderungen.

Linzer rauchen weniger, auch in der eigenen Wohnung

LINZ. Gesundheitsbefragung 2018: 64 Prozent der Raucher wollen das Laster loswerden oder den Konsum ...

Stadt Linz will mit "Heimweg-Telefon" die Angst in der Dunkelheit nehmen

LINZ. Vizebürgermeister Wimmer strebt Angliederung an das Grazer Modell an.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS