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Bewohner von Zweitwohnsitzen sollen zahlen: SP, Grüne, KP für neue Steuer

LINZ. Mit der Alkoholsteuer ist die Linzer SP gescheitert. Doch für die Idee einer „Zweitwohnsitzabgabe“ fanden die Sozialdemokraten im Linzer Gemeinderat eine Mehrheit.

Bewohner von Zweitwohnsitzen sollen zahlen: SP, Grüne und KP für neue Steuer

Ein Wunsch aus Linz: Steuer für Zweitwohnsitze Bild: Weihbold

 

Gemeinsam mit den Sozialdemokraten stimmten die Grünen und die KP-Mandatarin für die Steuer-Idee. Nach der Vorstellung des Linzer Finanzstadtrates Johann Mayr (SP) sollen die Bewohner von Zweitwohnungen extra zur Kassa gebeten werden. „Durchschnittlich würde das pro Wohnung jährlich 400 Euro ausmachen“, sagt Mayr.

Eine derartige Abgabe ist im Grunde nicht neu. In Vorarlberg gibt es diese Steuer, ebenso in Kärnten. Begründung für eine solche Steuer ist, dass die Bewohner von Zweitwohnsitzen zwar die Infrastruktur der jeweiligen Gemeinde benutzen, die Kommune aber keine Bundesertragsanteile für diese Bürger bekommt. Linz erhält pro Hauptwohnsitz-Bürger jährlich 1100 Euro vom Bund. Für die 26.000 Bewohner von Nebenwohnsitzen kriegt die Stadt aber nichts.

Beschließen konnte das Linzer Stadtparlament eine solche neue Steuer nicht, lediglich eine Aufforderung an das Land, eine solche Abgabe einzuführen.

VP, FP und BZÖ enthielten sich der Stimme. Die Sprecher von VP und FP räumten ein, dass die Idee zwar überlegenswert sei. „Der Teufel steckt aber im Detail“, so die VP. „Man darf nicht alle Zweitwohnsitzbewohner über einen Kamm scheren“, meinte der FP-Sprecher. (gsto)

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Artikel 12. März 2011 - 00:04 Uhr
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