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Innviertel

Unsicherheit nach Hackerattacke auf die Daten der Stadtgemeinde Braunau

Von Thomas Streif und Magdalena Lagetar  03. Dezember 2020 21:00 Uhr

Unsicherheit nach Hackerattacke auf die Daten der Stadtgemeinde Braunau
Das Braunauer Rathaus war das Ziel des Hackerangriffs.

BRAUNAU. Auf Forderungen der Cyber-Kriminellen sei nicht eingegangen worden

Ziemlich angespannt ist die Situation seit einigen Tagen im Braunauer Rathaus. Bisher unbekannte Täter haben einen Hackerangriff auf die IT-Server der Stadtgemeinde Braunau durchgeführt.

Bei diesem Angriff seien die Daten der Server verschlüsselt worden. "Durch die schnelle Reaktion der IT-Abteilung konnten rasche Maßnahmen zur Eindämmung des Angriffes gesetzt werden", sagt Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher gestern auf Anfrage der OÖNachrichten. "Auf Forderungen der Hacker ist nicht eingegangen worden", sagt Waidbacher.

Mit der Wiederherstellung des IT-Systems sei umgehend nach dem Angriff wieder begonnen worden. "Dennoch kommt es durch den Serverausfall zu teilweisen Einschränkungen im Dienstbereich", sagt Waidbacher. Der Stadtchef geht davon aus, dass die technischen Ausfälle im Laufe des heutigen Tages behoben werden können.

Allerdings herrscht noch Unsicherheit bei den Verantwortlichen der Stadt. Er könne nicht ausschließen, dass personenbezogene Daten an Dritte gelangt seien. "Die zuständigen Behörden wurden über den Vorfall umgehend informiert. Nähere Hintergründe sind uns derzeit nicht noch nicht bekannt, der Angriff erfolgte anonym", sagt Waidbacher. 

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