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121 Projekte für Umweltpreis eingereicht: Die Preisträger

Von nachrichten.at, 24. September 2014, 14:28 Uhr
Umweltpreise des Landes: Die Sieger
Habau Perg Bild: LAND OÖ

LINZ. Im Zuge des Umweltkongresses 2014 überreichte Umwelt-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) die Landespreise für Umwelt und Nachhaltigkeit.

Die Vorreiterrolle der Oberösterreicher in Sachen Nachhaltigkeit zeigte sich schon an der hohen Zahl an Einreichungen: 121 Projekte wurden in fünf Kategorien (Betriebe, Einzelpersonen, Gemeinden, Schulen/ Bildungseinrichtungen, Vereine/ Gruppen) eingereicht. Eine unabhängige Jury bewertete die Projekte.
 

"Oberösterreichs Umweltpolitik lebt ganz stark vom Engagement vieler Bürger, vieler Pioniere, vieler Vorreiter. Mit dem Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit wollen wir diese vor den Vorhang holen, uns bei ihnen bedanken, sie in ihrem Engagement bestärken und viele dazu auffordern, hier weiterzuarbeiten. Insgesamt wurden 30.000 Euro an Preisgeldern vergeben", so Anschober.

Die Preisträger:

Kategorie Betriebe:

Baumann/ Glas/ 1886 GmbH: Beste Aussichten für die Umwelt: Die Firmengruppe Baumann stellt ihnen kostenlos fünf elektrisch betriebene Mopeds zur Verfügung, die für den Weg von und zur Arbeit, aber auch für private Zwecke genutzt werden können. Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur tief verankert ist.

Bellaflora Gartencenter GmbH: Flower Power – Wir vertrauen auf die Natur: Bellaflora nimmt alle chemisch-synthetischen Dünger aus den Regalen. Gemeinsam mit den Experten von Global 2000 werden natürliche Alternativen gesucht und gefunden.

Fairytale Fair Fashion e. U.: SOLiPOWER – Kraft der Sonne & der Herzen: Einen besonderen Beitrag zur „Weltfairbesserung“ leistete das Projekt „SOLipower“, das vom Damenmode-Lable Fairytale Fair Fashion initiiert wurde, um die Partnerschneiderei in Kathmandu in Nepal mit sauberem Solarstrom zu versorgen. Finanziert wurde die Anlage mit Hilfe von Crowdfunding.

Habau Perg: Vollsolare Beheizung der Produktionshallen: Sonnige Zeiten brechen für die Betonindustrie an, da dieser Baustoff gleichzeitig als Wärmespeicher verwendet werden kann. So produziert die Firma Habau in vier neu zu errichtenden Hallen Betonfertigteile. Mit einer thermischen Solaranlage werden diese dann überwiegend in Verbindung mit der Betonkern-Speichertechnologie beheizt. Darüber hinaus wird die solare Energie in den Monaten April bis Oktober zur Unterstützung der Fertigungsprozesse verwendet.

Palfinger AG: Palfinger Hybrid: Ein Preisträger mit wahrlich ökologischer Hebelwirkung ist der Hybrid-Ladekran von Palfinger. Denn er kann an das lokale Stromnetz angeschlossen werden und ist dadurch nicht nur leise, sondern verursacht auch keinerlei Emissionen.

Kategorie Einzelpersonen

Johann Zauner: Elektorcarsharing und Regionale Brennholzbörse: „Wasti“ ist kein träger Dackel, sondern ein schnittiges Elektroauto, das nicht nur mit Ökostrom aus lokaler Erzeugung betrieben wird, sondern im Sinne von Car-Sharing auch anderen Fahrerinnen und Fahrern zur Verfügung steht. Rund 3.000 km haben zwölf Leute aus der Region mittlerweile mit dem Wasti von Johann Zauner zurückgelegt. Inzwischen tüftelte der Ingenieur, der seine Expertise ehrenamtlich zur Verfügung stellt, noch erfolgreich an zahlreichen anderen umweltfreundlichen Lösungen.

Kategorie Gemeinden

Marktgemeinde Thalheim bei Wels: Green IT: Basierend auf ersten Erfahrungen in der Volksschule und im Hort der Gemeinde Thalheim bei Wels findet dort ein bewusster Umgang mit Kommunikationstechnologie statt. Von der Anschaffung über den Betrieb bis hin zum Recycling des IT-Equipments wird alles auf die ökologische und soziale Verträglichkeit hin geprüft. Durch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit findet auch eine Sensibilisierung der Bevölkerung statt.

Kategorie Schulen und Erwachsenbildungseinrichtungen

Volksschule St. Agatha: Wissen für’s Leben: Nachwuchsarbeit im besten Sinn leistet die Volksschule St. Agatha in Bad Goisern mit ihrem eigenen Schulgarten. Darin können die Schüler nicht nur erlernen, sondern auch erleben, wie Obst und Gemüse angebaut, geerntet und gemeinsam zu Lebensmitteln weiterverarbeitet wird. Mit Unterstützung der Eltern und Großeltern der Kinder sowie durch Vereine, Sponsoren und dem Aufruf einer örtlichen Zeitung ist hier ein Klassenzimmer in der Natur entstanden.

ÖKOLOG Hauptschule Lembach im Mühlkreis: Mit Rad und Tat: Mit Rad und Tat setzt die ÖKOLOG Haupschule Lembach Zeichen hinsichtlich eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements und wurde dabei vom Klimabündnis OÖ begleitet. Im Zentrum der zahlreichen Projektbausteine steht das Fahrrad. Die jungen Pedalritter haben ihre Aktionen weitgehend selbstständig geplant und organisiert.

ÖKOLOG Hauptschule Rohrbach: Nachhaltigkeit als Schulprogramm: Nachhaltigkeit ist Programm. Das gilt für die ÖKOLOG Hauptschule Rohrbach. Dort ist dieses Thema ein Begleiter über das gesamte Schulleben hinweg und widmet sich allen Bereichen des Alltags vom Konsum über die Ernährung bis hin zur Kultur des Lehrens und Lernens. Die spezielle Form des Miteinanders macht nicht beim Schultor Halt, sondern drückt sich auch durch zahlreiche Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen und NGOs aus.

Hauptschule Steinerkirchen an der Traun: Illustration des Genussbuches: Zum Anbeißen – das Genussbuch, das mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Steinerkirchen an der Traun entstanden ist. Im Rahmen eines Illustrationsprojektes haben sie Direktvermarkter der Region besucht und dabei die Landwirtschaftlichen Betriebe kennengelernt, die gleichzeitig als Atelier dienten. Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Leaderregion WELS LAND- LEWEL und Direktvermarktern des Bezirkes.

HLW für Kommunikations- und Mediendesign der Kreuzschwestern: Umwelt-Schulprojekt- uCount schafft Umweltbewusstsein: Was wirklich zählt, das ist in Summe das Verhalten jeder/s Einzelnen. Dieser Gedanke drückt sich beim Projekt „ucount“ der 4. Klassen der HLW für Kommunikations- und Mediendesign der Kreuzschwestern Linz aus. Mit Workshops, Vorträgen und Umfragen gehen die Schülerinnen und Schüler jenen Möglichkeiten auf den Grund, die jedem von uns zur Verfügung stehen, um selbst aktiv zu gestalten und auch auf das Umweltbewusstsein anderer einzuwirken.

Kategorie Vereine und Gruppen:

Nähküche. Eine offene Nähwerkstatt: Nähen schafft ein Stück Zusammenhalt – auch im Sinne der Gesellschaft. Gemeinsam und mit viel Enthusiasmus näht der Verein Nähküche der Wegwerfgesellschaft entgegen. Do it yourself allein wird die Welt zwar nicht retten können, do it together schon eher. So entstehen im Sinne des Upcyclings aus getragenen Kleidungsstücken, Vorhängen, Lastwagenplanen etc. neue Einzelstücke, wobei diese kreative Tätigkeit bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen auch ein Bewusstsein für die Wiederverwertbarkeit solcher gebrauchter Materialien schafft.

Nets.werk – Nachhaltig leben: Bio-regio-faire Nahversorgung: Wenn aus Lieferketten Beziehungsketten werden, dann geht die regionale Wirtschaft gestärkt hervor. Genau dieses Ziel verfolgt der Verein „Nets.werk – nachhaltig leben“, der einen ökologischen und sozialen Konsum und Lebensstil fördert. So stellt er Informationen, EDV und Know-how zur Verfügung, um bio-regio-faire Einkaufsmöglichkeiten bei landwirtschaftlichen Betrieben aus der näheren Umgebung zu organisieren. Bisher gelang es, in Oberösterreich neun Regionalstellen aufzubauen.

Oö. Pfadfinder: umWELTdenker: Täglich eine gute Tat. Davon profitiert auch die Umwelt, denn umWELTdenker sind eine Umwelt-Initiative der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Mit der Unterstützung der AVE wird dieses Projekt seit 2006 durchgeführt. Alle Gruppen Oberösterreichs sind jedes Jahr aufgerufen, in ihren Regionen „Umwelt-Problemzonen“ ausfindig zu machen und gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern nachhaltige Konzepte für eine Lösung zu präsentieren.

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