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Der Geschmack unserer Kindheit

Nicht nur wenn es draußen eisig und kalt ist, erfreuen wir uns an einer guten Suppe.

Und nicht umsonst heißt es, ein gutes Wirtshaus erkennt man an deren Suppe. Die beste Suppe der Welt, wie könnte es anders sein stammt natürlich von meiner Mutter! Als Kind gab es nicht besseres als Ihre Nudelsuppe. Und auch heute noch, wenn ich Sie besuche, bitte ich meine Mama, genau diese Suppe für mich zu kochen. Sie ist der Geschmack meiner Kindheit.

Basis war immer Ihre selbstgemachte Hühnersuppe. Ich mochte den intensiven Geruch, der durch die Wohnung zog, wenn das Suppenhuhn im großen Topf-umringt von Karotten-Lauch-Sellerie und Petersilie-leise vor sich hin kochte. Sie verkündete von etwas Wunderbarem.

Und wie gern habe ich zugeschaut, wenn sie dann zwei Stunden später den dampfenden Vogel aus dem Topf nahm und mit bloßen Händen zerzupfte. Mir war völlig schleierhaft, wie jemand etwas so Heißes auch nur berühren konnte. Ein paar der besseren Hühnerstücke landeten dann in der Suppe, dazu kleine italienische Muschelnudeln-fertig war meine Lieblingssuppe.

Heute mache ich die Hühnernudelsuppe genauso. Wenn es richtig kalt ist, gebe ich frischen Ingwer dazu. Und manchmal schaut auch mein Sohn interessiert  zu, wenn ich das Huhn nach dem kochen zerteile. Manche Dinge ändern sich eben nie. Ist das nicht schön?

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Artikel Erich Lukas 10. Februar 2017 - 01:36 Uhr
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